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Tag der offenen Tür bei Solvay in Bernburg

Am 22. September 2018 ist es wieder so weit, das Solvay-Werk öffnet seine Türen. Der Tag der offenen Tür findet von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr statt. Auch der Tagebau ist ist einbezogen.


Tagebau, Rundgänge oder Werksfahrten

 

Am 22. September 2018 ist es wieder so weit, das Solvay-Werk öffnet seine Türen. Der Tag der offenen Tür findet von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr statt. Auch der Tagebau ist ist einbezogen. Geführte Rundgänge oder Werksfahrten, spannende Einblicke in den Tagebau oder Besichtigungen in verschiedene Teile der Fabrik werden angeboten.

 

Nachbarn und Interessierte können spannende Einblicke in die Arbeitsprozesse des Bernburger Solvay-Werks sammeln, sich aber auch über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten informieren oder Gespräche mit den Mitarbeitern führen. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche Stände mit Informationen zu den im Werk hergestellten Produkten und deren Anwendungsbereichen.

 

Werk Bernburg: Produkte für Alltagsanwendungen

 

Sie sind unerlässlich für viele Alltagsprodukte und werden im Solvay-Werk Bernburg hergestellt: Grundstoffe wie Soda, Natriumbicarbonat, Wasserstoffperoxid und hochreine Phosphorsäure. Ein neues Video stellt den Standort Bernburg vor, zeigt wie die Stoffe hergestellt und wo sie eingesetzt werden. Hochreines Wasserstoffperoxid beispielsweise wird zur Reinigung von Computerchips benötigt oder Natriumbicarbonat in der Tierernährung, in der Blutwäsche und in der industriellen Rauchgasreinigung eingesetzt.

 

Mehr als 400 Mitarbeiter in Bernburg

 

Im Bernburger Werk beschäftigt Solvay mehr als 400 Mitarbeiter einschließlich der rund 40 Auszubildenden – in unterschiedlichsten Berufen. Sie tragen täglich zum Erfolg der weltweit agierenden Solvay-Gruppe bei. Arbeits- und Anlagensicherheit sowie Umweltschutz haben dabei höchste Priorität. Mit Hilfe von Schulungen und Initiativen will Solvay das selbst gesteckte Ziel erreichen: „Null Unfälle”.

 

Seit 1880 Soda-Fabrik in Bernburg

 

1880 beantragte der belgische Erfinder und Industrielle Ernest Solvay eine Konzession für eine Soda-Fabrik in Bernburg. Bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges vereinigte Solvay 82 Prozent der deutschen Soda-Produktion auf sich; einen beträchtlichen Anteil daran hatte der Standort Bernburg. 1939 wurde das Werk unter NS-Aufsicht gestellt und ein Jahr später unter NS-Zwangsverwaltung. Nach Ende des Krieges wurde die Sodaproduktion 1952 als „Volkseigener Betrieb“ (VEB) der DDR wieder aufgenommen. 1991 schließlich wurde das Werk Bernburg wieder in die Solvay-Gruppe eingegliedert. Seitdem ist der Standort umfassend modernisiert und erweitert worden.



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