Mi
14
Sep
2011
Wo bleiben die Gutachter im Unwettergebiet Peissen
Es ist nun drei Tage her, dass ein Unwetter mit tennisballgroßen Hagelkörnern eine Region bei Bernburg zerstört hat. Unzählige Helfer der Feuerwehren, des THW und DRK haben seit dem viele Dächer abgedichtet. Dabei wurden zunächst die Ziegel der Dächer entfernt, um notdürftig bereitgestellte Planen aufzubringen. 90 % der schwersten Schäden sind mittlerweile notdürftig repariert. Heute
begannen die Kameraden des THW und der Feuerwehren damit, den Schutt und den Sperrmüll abzutransportieren. 12 Stunden täglich sind diese Helfer im Einsatz. Ausgerüstet mit Frontlader und Kipperfahrzeuge werden die Überreste aufgeladen und entsorgt. Ganze Trupps sind in verschiedenen Gemeinden im Einsatz. Neben Peißen gehören auch die Gemeinden Leau, Plömnitz, Preußlitz und Leau dazu. Aufgrund der Räumarbeiten bleibt indes auch die Hauptstraße in Peißen weiterhin gesperrt. Auch die L50 bleibt vorerst bis heute Abend 20 Uhr gesperrt. Bis Freitag will man sich einen Überblick über die Gesamtschäden verschaffen, dazu liegen in der Einsatzstelle der Feuerwehr Peißen auch Bedarfsmeldungen aus. Hierbei geht es um vor allem um die Feststellung der Leistungen der Gebäudeversicherungen der betroffenen Hauseigentümer, aber auch der Wasserschäden in den Häusern, des Hausrates und der Kraftfahrzeuge. Den Aufruf der Handwerkskammern sind nun hunderte von Dachdeckerunternehmen gefolgt. Doch es gibt ein großes Hauptproblem. Diese können erst beginnen, wenn die Versicherungsgutachter vor Ort waren. Wir haben am heutigen Vormittag mit 25 Betroffenen gesprochen, nirgends war hier bis jetzt ein Gutachter. Nach dem die Dächer notdürftig abgedichtet sind, fangen Sie auf keinen Fall auf eigene Faust an Ihr Dach zu decken. Sichern Sie Beweise anhand von Fotos und machen Druck bei Ihrer Versicherung. Erst nach Begutachtung und schriftlicher Zusage der Versicherung können die Dachneueindeckungen vorgenommen werden. Bis Freitag sollen die Zahlen beim Innenministerium des Landes Sachsen-Anhalt vorliegen. Unter dessen hat die ÖSA auf Druck des Landes schnelle Hilfe zugesagt. Doch wo bleiben die Gutachter, viele Hausbesitzer stehen vor dem Nichts, dass Haus zerstört, das Auto kaputt. In der Staatskanzlei in Magdeburg ist man inzwischen dabei, Konzepte zu entwickeln. Melden Sie Ihre Schäden bei der Einsatzstelle in Peißen so schnell wie Möglich.
Hier finden Sie das Formular für nicht ausreichend versicherte, einfach downloaden, ausdrucken, ausfüllen und zur Einsatzstelle bringen.
erhebungsbogen_unterversichert.pdf
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Fotos: L. Altrock
Kommentare: 16
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#1
die Frage stell ich mir auch!!! Man zahl immer pünktlich und die bewegen ihren Arsch in der Zenrale nicht mehrere Gutachter zu schicken!!!
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#2
Was passiert, wenn der Wintereinbruch zeitig kommt? Die Dächer und Fenster nicht rechtzeitig repariert werden können weil die Versicherungen keine Freigabe erteilt haben?
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#3
Uns wurde gesagt, die Gutachter kommen im November. Das geht nicht, die Herbststürme zerlegen die Folien, der Regen sorgt für noch mehr Schaden. Und eh dann die Versicherungen grünes Licht geben, ist Anfang Dezember und Winter! Wer soll da das Dach decken?
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#4
Mir geht hier gewaltig die Hutschnur hoch!!! Es gibt KEIN Dach in Biendorf welches unbeschädigt ist, uns hat es mit voller Breitseite getroffen!!! Im Vergleich aus Peißen wird mit "nur" 90% beschädigter Dächer berichtet.
Weshalb hat unser unfähiger Landrat keinen Katastrophenalarm ausgelöst??? Was soll denn noch passieren??? Es sieht hier aus wie nach einem Bombenangriff! Im Vergleich der fachlichen Kompetenzen anderer Landkreise: das THW aus dem Bördekreis hilft jetzt unseren Feuerwehrleuten beim Aufräumen. Die Wehren aus dem Saalekreis und Anhalt-Bitterfeld konnten ebenfalls nicht verstehen warum hier kein Katastrophenalarm ausgelöst wurde. -
#5
Ich stimme Matthias aus Biendorf voll zu.Ich kann's auch nicht mehr hören,alles dreht sich nur um Peissen und was ist mit den anderen Orten??Mein Mann ist auch bei der Feuerwehr und diese Leute sind seit Sonntagabend auf den Beinen gewesen,gerade Biendorf aber auch in Wohlsdorf und Crüchern hat das Unwetter keinen Bogen gemacht!In Crüchern z.B. hat man mit Schlamm zu tun,der teilweise bei einigen Leuten 1Meter auf dem Hof lag und mehrere cm im Keller.Dieser Schlamm liegt nun auf den Strassen und trocknet ein.Hab gestern eine Kehrmaschine fahren sehen,die mehr Staub aufgewirbelt hat anstatt ihn aufzunehmen!
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#6
Auch uns in Preußlitz hat es ganz schlimm erwischt.
Heute ist Tag 7 nach dem Unwetter und kein Gutachter in Sicht. Wenn die Vesicherungen Geld bekommen sind sie schnell, aber wenn sie was geben sollen, kann man warten.
Ein ganz dickes Lob an all die fleißigen Helfer, die unermüdlich im Einsatz waren um im Dorf aufzuräumen.
vielen Dank. -
#7
Stimmt es, dass in Peissen eine Gutachter geschlagen wurde?
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#8
Soll wohl stimmen, aber die leute sind sich noch nicht einig wer dem herren eine übergezogen hat! ich hoffe erholt sich schnell wieder!
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#9
Der Gutachter ist mittlerweile verstorben.
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#10
btr. Eintrag vom 19.9.11 von Hans : und die Presse sowie Sat und RTl melden nichts ??? Hier fliegen ganz schön große Enten.
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#11
Einen Gutachter zu erschlagen der wahrscheinlich am wenigstens was dafür kann dass sein Boss/Versicherung ihm vorgibt was er zu machen hat und was nicht...den jenigen sollte man keinen Cent zahlen die sich jetzt wie Tiere benehmen...
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#12
Wo sind die Beweise über einen Erschlagenen? Datum, Uhrzeit,Ort,Zeugen!!!
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#13
Ente!?
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1315819394143&openMenu=1121028317516&calledPageId=1121028317516&listid=1121028317474 -
#14
und die Gerüchteküche brodelt weiter. Die Person die den Gutachter erschlagen haben soll, soll sich das Leben genommen haben.
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#15
Und in Brandenburg soll es wieder Wölfe geben...
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#16
Alles Lügen!!!!!! nur das mit den Wölfen soll stimmen

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