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Studentin der Hochschule Anhalt als Finalistin für den ARD/ZDF Förderpreis Frauen + Medientechnologie nominiert

   © Hochschule Anhalt
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Die Studentin Jacqueline Knobe von der Hochschule Anhalt wurde als Finalistin für den renommierten ARD/ZDF Förderpreis Frauen + Medientechnologie nominiert. Die Auszeichnung würdigt herausragende Leistungen von Frauen in der Medientechnologie-Branche. Knobe erhielt die Nominierung für ihre Bachelorarbeit mit dem Titel "Untersuchung der Medienformate für den Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Filmbearbeitung".


Die Studentin Jacqueline Knobe von der Hochschule Anhalt wurde als Finalistin für den renommierten ARD/ZDF Förderpreis Frauen + Medientechnologie nominiert. Die Auszeichnung würdigt herausragende Leistungen von Frauen in der Medientechnologie-Branche. Knobe erhielt die Nominierung für ihre Bachelorarbeit mit dem Titel "Untersuchung der Medienformate für den Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Filmbearbeitung".

 

Die Arbeit von Jacqueline Knobe hat wichtige Erkenntnisse hervorgebracht, die potenzielle Auswirkungen auf die Filmindustrie haben könnten. Ihre Untersuchungen haben gezeigt, dass es große Gemeinsamkeiten zwischen den Bildformaten TIFF, BMP und PNG gibt, die jedoch im Vergleich zum benötigten Speicherplatz für JPG nicht im Verhältnis stehen. Die Ergebnisse legen nahe, dass immer größere und schärfere Auflösungen oder eine höhere Farbtiefe für zukünftige KI-Analysen nicht relevant sind und sogar eher hinderlich sein können. "Als ich nach einem Thema suchte, wurde im Medienlabor am Standort Köthen ein 35-/16-mm-Filmscanner in Betrieb genommen. Dieser ermöglichte die Digitalisierung und Bearbeitung alter analoger Filmmaterialien." In Zusammenarbeit mit anderen Abschlussarbeiten entstand die Frage, in welcher Qualität digitalisierte Filme gespeichert werden müssen, um effiziente KI-Analysen mit verschiedenen Schwerpunkten durchzuführen zu können. Diese Fragestellung fand Knobe äußerst interessant und wählte sie daher als Thema ihrer Arbeit. Ihre Erkenntnisse bieten nun eine Grundlage für viele Anwendungsbereiche, in denen eine effiziente Objekterkennung gewünscht oder erforderlich ist.

 

Jacqueline Knobe betont die Unterstützung, die sie während ihres Studiums an der Hochschule Anhalt erhalten hat: "Das Studium an der Hochschule Anhalt war die richtige Entscheidung. Die praxisorientierten Module und der persönliche Austausch mit Professoren wie meinem Betreuer der Abschlussarbeit, Professor Matthias Schnöll, waren für mich persönlich sehr wichtig. Im Studium konnte ich in vielen Projekten meine eigenen Interessen und Ideen einbringen und durch die Unterstützung meinen Weg finden." Die Nominierung als Finalistin für den Förderpreis bestätigt ihren Weg: "Es ist für mich eine große Ehre, zu den 10 Nominierten des diesjährigen ARD/ZDF Förderpreises zu zählen. Als ich mich beworben habe, war ich mir nicht sicher, ob meine Arbeit gegenüber Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen von Absolventinnen großer Universitäten überhaupt eine Chance hat. Nun in der nächsten Runde zu stehen, erfüllt mich mit sehr viel Stolz und zeigt mir, dass meine Arbeit wertgeschätzt wird."

 

Jacqueline Knobe hat im Sommersemester 2023 erfolgreich ihren Masterabschluss im Studiengang "Digitale Medien und Management" an der Hochschule Anhalt erlangt. Sie konnte die Erkenntnisse ihrer Bachelorarbeit auch in ihrem Masterstudium anwenden und im Rahmen eines Projekts umfangreichere Versuche durchführen. Die Hochschule Anhalt gratuliert Jacqueline Knobe herzlich zur Nominierung für den ARD/ZDF Förderpreis Frauen + Medientechnologie und wünscht ihr weiterhin viel Erfolg in ihrer beruflichen Laufbahn.

 

Die Preisverleihung des ARD/ZDF Förderpreises Frauen + Medientechnologie findet am Donnerstag, dem 26. Oktober 2023 auf den Medientagen München statt.

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