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Polizei hat bei fast jedem dritten LKW Verstöße entdeckt

Bei der länderübergreifenden Schwerpunktaktion „Truck and Bus“ nahmen mehr als 70 Polizistinnen und Polizisten rund 550 LKW genau unter die Lupe – und stellten dabei etwa 180 Mal Verstöße fest.


Die Landespolizei Sachsen-Anhalt hat eine Woche lang an mehr als 40 Orten im Land die Sicherheit des gewerblichen Güterverkehrs kontrolliert. Bei der länderübergreifenden Schwerpunktaktion „Truck and Bus“ nahmen mehr als 70 Polizistinnen und Polizisten rund 550 LKW genau unter die Lupe – und stellten dabei etwa 180 Mal Verstöße fest. Ein Teil der Verstöße (genauer: 38) war so gravierend, dass die Weiterfahrt untersagt werden musste. Die Einsatzkräfte stießen vor allem auf technische Mängel an den Fahrzeugen. In mehr als 20 Fällen war die Ladung nicht ausreichend gesichert.

 

Hintergrund: Die Landespolizei Sachsen-Anhalt beteiligt sich regelmäßig an länderübergreifenden Verkehrsüberwachungsaktionen des ROADPOL-Netzwerks. Die Schwerpunktkontrolle „Truck and Bus“ vom 7. Bis 13. Februar 2022 war die erste von mehreren geplanten Aktionen in diesem Jahr. Ziel der Kontrollaktion ist es, die Sicherheit auf Sachsen-Anhalts Straßen für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Bei der jetzigen Aktion wurde insbesondere die Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten bei den Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrern, der technische Zustand der Fahrzeuge sowie die Sicherung der Ladung kontrolliert.

 

Der Name „ROADPOL“ steht für „European Roads Policing Network“. Dabei handelt es sich um eine Nicht-Regierungsorganisation, hervorgegangen aus einem Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der Europäischen Union. Das Hauptziel ist es, die Zahl von Verkehrstoten und Schwerverletzten nach Verkehrsunfällen auf Europas Straßen zu reduzieren.


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