Feierliches Richtfest auf Airport Magdeburg Cochstedt

Am 18.09.2013 feierte der Airport Magdeburg/Cochstedt int. anlässlich des Ausbaus des Airport Parks das Richtfest der ersten 1000m² großen Cargo-Halle. Flughafen-Inhaber Peter Sølbeck, Geschäftsführer Uwe Hädicke und Betriebsleiterin Silke Buschmann begrüßten geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und den Medien im Terminal. Uwe Hädicke informierte über die diversen Möglichkeiten, die durch den Ausbau des Flughafens zum Cargo- und Logistikstandort mit Flugfeldanbindung entstehen und verdeutlichte die Wichtigkeit für die Region: „Mit der ersten Investition im Bereich Luftfracht, in unsere neue 1.000 m²-Halle haben wir in vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen dem Land Sachsen-Anhalt, dem Salzlandkreis, der Grundstücksfand Sachsen-Anhalt GmbH und unserer ersten in Cochstedt stationierten Airline –RAF-AVIA aus Lettland– ein für die künftige Entwicklung unseres Flughafens und der Region zentrales Verkehrsprojekt und wichtiges Geschäftsfeld auf den Weg gebracht.“ Insgesamt werden innerhalb der nächsten 2 Jahre ca. 8 Mio. Euro in das gesamte Projekt „Cargo“ fließen.

Mit Fertigstellung dieser ersten Frachthalle ist der Flughafen in der Lage, Stück für Stück ein Full-Service-Angebot für reibungslose Abläufe bei Zollgestellung, Manifesterstellung, Gefahrgutabwicklung, Dokumentenabwicklung, AWB-Erstellung, Auf- und Abbau der ULDs, Be- und Entladung der Lkw, Palettieren und Entpalettieren, Lagerung von Sonderfrachten, Handling von Speditionsgut und Kommissionierung von Ladungen anzubieten. „Vor allem unsere strategisch günstige Lage in Mitteldeutschland half uns bei der Entscheidung, eine zukunftsweisende Investition in die Infrastruktur Sachsen-Anhalts und des Wirtschaftsraumes Mitteldeutschland zu starten“, erklärt Uwe Hädicke.

 

Das sehen Judith und Prof. Dr. Hartmut Zadek ebenso, denn mit Ihrem Ausspruch „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“ lobte Prof. Dr. Zadek den „unternehmerischen Weitblick“ und sprach vom Flughafen als potentielle neue „Logistikdrehscheibe, bei der eine von-Tür-zu-Tür-Abwicklung kostengünstig und bei hoher Durchführungsqualität während des Handlings von Fracht möglich sein wird.“

 

Nachfolgend dankte Sachsen Anhalts Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Hartmut Möllring für die Einhaltung der im Kaufvertrag vereinbarten Zusagen und sprach sogar vom Übertreffen der Versprechen. Minister Möllring zeigte sich über die gute Entwicklung des Flughafens sehr erfreut. In den Vordergrund seiner Ansprache stellte er die Bedeutung des Airports für die Infrastruktur Sachsen-Anhalts, v.a. aufgrund der uneingeschränkten 24-Stunden-Genehmigung.

 

Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr aus Cochstedt leitete die Gäste und Journalisten nach dem Verlesen der Ansprachen vom Terminal zur neuen Cargo-Halle, wo Richtmeister Feist (Firma Sicon) den traditionellen Richtspruch verlas und gemeinsam mit Peter Sølbeck und Uwe Hädicke auf eine glückliche Zukunft anstieß. Anschließend wurden die Gläser vor der Halle zerschlagen, denn bekanntlich bringen Scherben Glück.

 

Zum Hintergrund: Der Flughafen Magdeburg/Cochstedt int. bedankt sich herzlich für die bisherige Unterstützung aller in den Prozessen beteiligten Behörden, Unternehmen und Personen. Bereits innerhalb kürzester Zeit nach Bewilligung des Bauantrags wurde am Flughafen Magdeburg/Cochstedt international das Fundament der ersten Cargo-Halle gelegt. Somit begann der Bau der 1.000m² und 7.000m² großen Logistikzentren Anfang September und läuft seither auf Hochtouren. Die Fertigstellung inklusive Eröffnung der ersten Cargo-Halle ist für November 2013 geplant, während die zweite und größere Halle voraussichtlich im zweiten Quartal 2014 an den Start geht.

 

 

Die beiden Gebäude umfassen spezielle Bereiche für unterschiedliche Temperaturzonen, Lagerflächen für Warehousing, einen Lebendtier-Bereich sowie Flächen für gefährliche Güter und stehen somit für die unterschiedlichsten Anforderungen zur Verfügung. Dank direkter Vorfeldanbindung können v.a. luftaffine Unternehmen und Dienstleister von diesem Vorteil profitieren. Des Weiteren verfügt der Flughafen als Reglementierter Beauftragter über die Möglichkeit des selbstständigen Screenings.

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