Verkehrsfreigabe B6n OU Bernburg Ende Mai geplant

Erst vor sechs Wochen  Eröffnung Mitte Dezember wurde die Trasse der B6n südlich von Köthen, beginnend westlich von Kleinpaschleben, über Großpaschleben bis zum Anschluss an die B 183 eröffnet. Seit dem ist die Stadt Köthen deutlich vom Durchgangsverkehr entlastet. Ende Mai und pünktlich zum Sachsen-Anhalt Tag in Köthen soll nun die Ortsumgehung Bernburg von der L 65 (Weinberg) bis zur alten B 185 fertig gestellt und eröffnet werden. Die Komplettierung der West-Ost-Trasse bleibe nach Webels Worten eines der wichtigsten Verkehrsvorhaben für die kommenden Jahre. Als bedeutende Querverbindung erschließe die B 6n den gesamten Raum nördlich des Harzes, binde ihn an die anderen großen europäischen Verkehrsachsen an und bilde damit das Rückgrat für die weitere wirtschaftliche und touristische Entwicklung der Region. 

Der Neubau der rund 13,5 Kilometer langen OU Köthen wurde in zwei Abschnitten realisiert und hat nach Auskunft des Ministers rund 60 Millionen Euro gekostet. Neben dem eigentlichen Streckenbau sind acht Brücken errichtet sowie sechs Knotenpunkte mit Kreis-, Bundes- und Landesstraßen gebaut worden. 


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Kommentare: 6
  • #1

    B6n User (Freitag, 20 Februar 2015 15:25)

    Zeit wird es langsam ...

  • #2

    B6n Nutzerin (Freitag, 13 März 2015 14:33)

    Besser gestern als heute. Werden sich aber putzen wenn die Freigabe vollzogen ist. Der Verkehr wird deutlich zunehmen. Und dann stellt sich die Frage, ob eine wechselseitige 3 spurige Bauweise zweckmäßig ist. Auch unter der Betrachtung, dass sie aus dem Harz kommend 4 spurig und damit Autobahnähnlich (ohne Ampeln) bis an den Anschluss A14 ran kommt und dann so weiter geführt wird.

  • #3

    Marcus (Sonntag, 15 März 2015 10:01)

    Kann B6n Nutzerin nur zustimmen!!! Vom Harz bis Bernburg hat die B6n einen anderen Charakter als von Bernburg nach Köthen. Erweiterung ausgeschlossen, da Brücken zu schmal.

  • #4

    Hannibal. S (Mittwoch, 08 April 2015 09:10)

    Es war doch schon zu Beginn der Projektierung klar, dass es wiedermal nur Stückwerk wird. Ich bin gespannt wann es die ersten Unfälle infolge des Überfahrens der zwei durchgezogenen Linien gibt. Es ist doch schon absehbar, dass es wieder besonders Eilige
    gibt, denen es immer zu langsam geht.
    Vier Richtungsspuren wären da besser gewesen. Für die gesparte linke Spur können sich dann unsere "Volksvertreter" wieder mal die Diäten erhöhen.

  • #5

    Dietmar (Donnerstag, 09 April 2015 09:46)

    3 Spuren dürften bei den prognostizierten Verkehrsstärken zwischen der A9 und Bernburg auch langfristig ausreichen, um zügig und sicher voranzukommen. Was aber gar nicht geht, sind die vielen lichtsignalgeregelten Knoten. Während ganz Europa kreiselt, setzt man hierzulande auf Relikte aus dem vergangenen Jahrhundert.

  • #6

    Hannibal. S (Donnerstag, 24 September 2015 12:00)

    Jetzt wird diskutiert, ob der B6n die Bezeichnung Autobahn zuerkannt wird. Das läuft wieder auf eine Abkoppelung der Stadt Köthen hinaus, da hier nur die blödsinnige 3 Spurenvariante gebaut wurde, die die Bezeichnung Autobahn nicht verdient und einer solchen auch nicht entspricht.
    Da es irgendwann mal einen Anschluß an die A9 geben soll, ist die Querverbindung schon wieder auf Stau gebaut, besonders dann, wenn es als Ausweichstrecke bei Baustellen auf der A9 bzw. A14 dienen soll.
    Gedankenlose Planung scheint jetzt kennzeichnend für Deutschland zu sein (BER, Elbphilharmonie, Stuttgarter HBF........) die Kette läßt sich beliebig verlängern.