Ostern auf den Mauseturm, spannende Geschichten aus Gröbzig

Am Ostersonntag lud der Heimatverein Stadt Gröbzig e.V. zu einem Besuch auf den Gröbziger Schlossturm ein. Es gab spannende Führungen und grandiose Aussichten von der Aussichtsetage des Turms. Erinnert wurde an den einstigen Gröbziger "Turmvater" Herbert Ehrhardt, dessen großartiges Schaffen der Förderung der heranwachsenden Jugend galt. Herbert Ehrhardt gehörte zu den Pädagogen, die bei ihren ehemaligen Schülern bleibende Erinnerungen wach rufen. Sei es mit seiner Eigenschaft als profunder Lehrstoffvermittler, als musikalischer oder technischer Leiter von Arbeitsgemeinschaften  oder als ideenreicher und engagierter Streiter für die Erneuerung und Nutzung des Gröbziger Schlossturms. 


Mit dem Ausbau des Mauseturms zu einer Station Junger Naturforscher für die außerunterrichtliche Tätigkeit der Schüler innerhalb verschiedenster Arbeitsgemeinschaften, für die fast 40jährige Nutzung des Geschaffenen durch Hunderte von Schülern und nicht zuletzt die Leitung dieses Unternehmens, hat sich der Gröbziger Lehrer Herbert Ehrhardt ein bleibendes Denkmal geschaffen. 

So reifte die Überlegung und der Wunsch, dem Inneren des vom baulichen Verfall gekennzeichneten Schlossturms mit einem Umbau und einer Sanierung die Grundlagen für die außerschulische Arbeit, d.h. sonnvollen Freizeitbeschäftigung der Schüler zu schaffen. Aus diesem Gedanken und entsprechenden Vorstellungen heraus entwickelte sich rasch eine große Leidenschaft.


Die verschiedenen Arbeitsgemeinschaften fanden im mittelalterlichen Bau ihre moderne Heimat. Jede Etage war einem bestimmten Sachgebiet zugeordnet. Da waren u.a. die Elektrotechniker und Elektroniker, verschiedene Bläsergruppen des Jugendblasorchesters, die Laienspieler der Arbeitsgemeinschaft Schauspiel im neu entstandenen Märchenzimmer und nicht zuletzt die Astronomen, die hoch oben im Turm unter dem Astronomielehrer Hans Glombigk ein astronomisches Kabinett mit Modellen der Sterne sowie Sternen- und Himmelskarten einrichteten. Auch eine Aussichtskanzel mit Fernrohr entstand für die nächtlichen Sterngucker.               Quelle: Heimatverein Stadt Gröbzig e.V.  

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