Verstoß gegen Waffengesetz in Staßfurt

Am Sonntagabend, gegen 21:25 Uhr, wurde die Polizei in der Steinstraße auf ein Moped aufmerksam. Fahrer als auch Beifahrer waren ohne den vorgeschriebenen Helm unterwegs. Als das Fahrzeug kontrolliert werden sollte, flüchteten beide Personen. Dem Fahrer wurde nachgeeilt, er konnte noch in der Steinstraße gestellt werden. Es wurde starker Atemalkoholgeruch festgestellt. Ein freiwilliger Test erbrachte einen vorläufigen Wert von 1,99 Promille. Der Mann (28) war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Zur Herkunft des Fahrzeuges konnte oder wollte er keine Angaben machen, daher wurde das Moped sichergestellt. Zum Zwecke der Identitätsfeststellung wurde der Mann durchsucht, dabei wurde auch ein Teleskopschlagstock aufgefunden und beschlagnahmt. In der Dienststelle in Bernburg wurde eine Blutprobenentnahme realisiert, anschließend wurde der Mann entlassen. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Fahrens unter Einwirkung von Alkohol, ohne Fahrerlaubnis wurde eingeleitet. Weiterhin muss er sich wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Ob das Moped entwendet wurde muss noch geklärt werden, zum Zeitpunkt der Feststellung lag der Polizei keine diesbezügliche Anzeige vor.

Beesedau   (Dieseldiebstahl)

Unbekannte Täter verschafften sich am Wochenende widerrechtlich Zutritt zur Kiesgrube in Beesedau. Hier wurden anscheinend zielgerichtet die drei Fahrzeuge angegriffen und etwa 700 Liter Dieseltreibstoff entwendet. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

 

Aschersleben   (Brandermittlungen)

Am Montagmorgen wurden durch unbekannte Täter drei Mülltonnen (2 x 1200 Liter 1 x 120 Liter) in der Lauestraße in Brand gesetzt. Eine Zeugin bemerkte den Brand gegen 00:08 Uhr, als sie aus dem Fenster sah. Die Tonnen brannten trotz des Einsatzes der Feuerwehr komplett nieder. Die Ermittlungen wurden aufgenommen und dauern an.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei gern unter 03471-3790, entgegen.

 

Bernburg   (Unfall mit Personenschaden)

Am späten Sonntagabend, gegen 23:30 Uhr, kam es in der Dr.-John-Rittmeister-Straße zu einem Verkehrsunfall, bei welchem ein Radfahrer schwer verletzt wurde. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen befuhr der Radfahrer zu diesem Zeitpunkt die Dr.-John-Rittmeister-Straße in Richtung Neuborna. Auf Höhe des Grundstücks 23e, war eine Arbeitsmaschine (Autokran) mit Anhänger abgestellt. Der Radfahrer bemerkte diese offenbar nicht oder zu spät und fuhr gegen den Anhänger. In der weiteren Folge stürzte er auf die Straße und verletzte sich dabei schwer. Im Klinikum wurde Atemalkoholgeruch beim Radfahrer festgestellt, eine Blutprobenentnahme wurde veranlasst.

 

Schönebeck   (Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort)

Am Sonntagnachmittag gegen 17:36 Uhr, wurde der Polizei ein Unfall zwischen einem Radfahrer und einem Mazda gemeldet. Als die Beamten am Unfallort eintrafen fanden sie nur den Fahrer des Mazdas vor. Der erklärte, dass er gerade die Schillerstraße in Richtung Friedrichstraße befahren hat. Er musste verkehrsbedingt anhalten um anderen Verkehrsteilnehmern die Vorfahrt zu gewähren. Hierbei bemerkte er den Radfahrer, der aus Richtung Bahnbrückental auf ihn zukam. Zu diesem Zeitpunkt ging er davon aus, dass der Radler entweder um sein im Einmündungsbereich stehendes Fahrzeug herumfährt oder anhält, da er sonst nicht passieren konnte. Aber da hatte er sich offenbar getäuscht, denn plötzlich stieß der Radler offenbar ungebremst gegen das Fahrzeug. Ob dies absichtlich geschah, bleibt zu klären. Allerdings erschwerte der Radfahrer diesem Umstand indem er sich unerlaubt vom Unfallort entfernte. An der Fahrertür entstand Sachschaden.

 

Schackstedt   (Geschwindigkeitskontrolle)

Die Polizei führte am Montag, zwischen 07:30 und 11:30 Uhr, in der Neuen Reihe, eine Geschwindigkeitsmessung durch. Die Messstrecke wird zwischen 6 und 18 Uhr durch Verkehrszeichen auf eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h begrenzt. 231 Fahrzeuge passierten im Messzeitraum die Messstelle. Es wurden 50 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt und dokumentiert. 39 Fahrern wird in den nächsten Tagen oder Wochen einen Verwarngeldbescheid, bis 35.-€ zugesandt. Gegen 11 weitere Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, der Schnellste wurde mit 67 km/h gemessen.

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