Verkehrsminister Webel: Bundesstraße 180 wird bei Aschersleben instandgesetzt

Gleich zu Beginn der Ferien wird am Montag (13.07.) die Sanierung der Bundesstraße (B) 180 zwischen Aschersleben und Winningen (Salzlandkreis) in Angriff genommen. „Unsere Straßen sind tagtäglich enormen Belastungen ausgesetzt und müssen zugleich hohen Sicherheitsstandards genügen“, sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel vor Beginn der Arbeiten. Nicht zuletzt deshalb sei die Unterhaltung des Straßennetzes so enorm wichtig.

 

Nach Auskunft von Webel wird die Fahrbahn der vielbefahrenen B 180 auf einer Länge von sechseinhalb Kilometern instandgesetzt. Zunächst werde die alte Oberfläche rund 12 Zentimeter tief abgefräst und anschließend in gleicher Stärke durch neuen, so genannten Kompaktasphalt ersetzt, erläuterte der Minister. Die Maßnahme koste insgesamt voraussichtlich rund eine Million Euro.

Für die Arbeiten muss der Straßenabschnitt zwischen Aschersleben und Winningen voll gesperrt werden. Davon betroffen ist auch die B 6n-Anschlussstelle (AS) Aschersleben-Zentrum, so dass die Stadt während der Bauzeit nur über die AS Aschersleben-Ost und West erreichbar ist.

 

Die Umleitungen sind ausgeschildert. Fahrzeuge, die auf der B 180 aus Aschersleben in Richtung Magdeburg unterwegs sind, werden über die Kreisstraße (K) 1371 bis Wilsleben geführt und von hier über die Landesstraße (L) 73 nach Winningen wieder auf die B 180 (Gegenrichtung analog). Der Verkehr auf der B 6n zur B 180 wird weiträumig über die L 72/73 aus Richtung Bernburg ab Güsten und über die L 66 ab Quedlinburg umgeleitet.

 

Anwohner und Unternehmen der Siedlungen am Ortsausgang von Aschersleben in Richtung Winningen, die ihre Grundstücke nicht über Ausweichwege erreichen können, werden ausnahmsweise sowie in Abstimmung mit der Firma über die Baustelle geleitet. Darüber hinaus werden alle betroffenen Anwohner mit Handzetteln regelmäßig über den aktuellen Bauablauf informiert. Lediglich zum Auskühlen der neuen Fahrbahndecke darf die Straße für rund 24 Stunden gar nicht befahren werden.

 

Wenn alles nach Plan laufe, sei in knapp vier Wochen (voraussichtlich am 07.08.) alles fertig, sagte Webel. Die Fachleute hätten den Termin für die Sanierungsarbeiten nicht ohne Grund in die Sommerferien gelegt. „Jetzt haben wir das meiste Tageslicht zur Verfügung und es ist nachweislich die verkehrsärmste Zeit des Jahres“, erklärte der Minister. Außerdem würde zum Einbau der neuen Asphaltdecke gutes Wetter benötigt.

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