Umfangreiches Sanierungsprogramm sichert Funktionsfähigkeit des Autobahnnetzes von Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt sorgt ein umfangreiches und bereits über Jahre hinaus exakt durchgeplantes Sanierungsprogramm dafür, dass die Autobahnen – und hier speziell die Anschlussstellen (AS) und Autobahnverbindungen – auch künftig einen möglichst reibungslosen Verkehrsfluss garantieren. „Sämtliche Strecken sind täglich großen Belastungen ausgesetzt und müssen zugleich höchsten Ansprüchen an die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer gerecht werden“, sagte Landesverkehrsminister Thomas Webel heute bei einem Baustellenbesuch am Autobahnkreuz Magdeburg.


Sachsen-Anhalt verfügt nach Webels Worten bereits jetzt über ein hervorragend ausgebautes Autobahnnetz. „Das ist das Rückgrat unserer Wirtschaft“, betonte der Minister. Zwar sei dieses Netz erst mit der Fertigstellung des A 14-Lückenschlusses und der A 143-Westumfahrung von Halle komplett. 

Bereits jetzt profiliere sich das Land jedoch mehr und mehr als hervorragender Logistikstandort. „Dieses Pfund dürfen wir auf keinen Fall aus der Hand geben“, fügte Webel hinzu.

 

Nach Auskunft des Verkehrsministers wird Sachsen-Anhalt als typisches Transitland schon heute von 416 Kilometern Bundesautobahnen (zuzüglich ca. 59 km zum Betrieb in Thüringen, Brandenburg und Sachsen) durchzogen. Hinzu kommen gut 210 Kilometer so genannter Äste (Verbindungsrampen) an den AS, über die das nachgeordnete Straßennetz mit den großen Trassen bzw. die Autobahnen untereinander verbunden werden.

 

Damit diese Lebensadern auch künftig funktionierten, seien enorme finanzielle Anstrengungen, aber auch viel Umsicht und Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenbauverwaltung von Sachsen-Anhalt erforderlich, betonte der Minister und appellierte in diesem Zusammenhang an das Verständnis der Autofahrer.

   

„Von 2013 bis heute wurden insgesamt rund 170 Millionen Euro in die Erhaltung unserer Autobahnen investiert“, erläuterte Webel. Mehr als 90 Prozent des Geldes sei für Erhaltungsmaßnahmen an den freien Strecken sowie an Brückenbauwerken ausgegeben worden.

 

Für die laufende Sanierung der AS, wo die erforderlichen Instandsetzungsarbeiten vergleichsweise geräuschlos und für die meisten Autofahrer kaum sichtbar erledigt werden, sind allein in diesem Jahr (2015) knapp fünf Millionen Euro veranschlagt. Neben den Verbindungsrampen am Kreuz Magdeburg werden bzw. wurden in diesem Jahr die AS Alleringersleben, Burg Zentrum, Burg Ost und Theeßen an der A 2 sowie Calbe und Halle-Peißen (Parallelfahrbahn B 100) an der A 14 saniert; an der A 38 die AS Sangerhausen Süd, Sangerhausen West und Eisleben.

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