25. Bernburger Weinmarkt

Vom 28. bis 30. August findet bereits zum 25. Mal der Bernburger Traditionsweinmarkt auf dem Alten Markt in der Bernburger Talstadt statt. Inzwischen gehört der Bernburger Weinmarkt zu den beliebtesten seiner Art in der Region. Erstmals wieder wurde im Sommer 1991 ein Weinmarkt in der Saalestadt auf dem Karlsplatz ausgerichtet. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte Anhalt zum nördlichsten Weinanbaugebiet Deutschlands. Sonnige Steilhänge und günstiges Klima von Jena bis Bernburg waren damals ausschlaggebend für den Anbau von Wein. In Bernburg waren acht Winzer und 23 Weinhandlungen ansässig. Vorzugsweise wurde Riesling und Silvaner angebaut. Noch heute lebt diese Tradition im Saale-Unstrut-Tal weiter und hat sich über die Region hinaus einen Namen verschafft. Alljährlich, am letzten Wochenende im August, lädt die Stadt Bernburg (Saale) sowie Winzer aus bekannten Weinanbaugebieten wie Saar, Mosel, Saale-Unstrut oder Rheinhessen zum Weintrinken auf den Markt der Talstadt ein. Nebenan gibt es auch Stände mit traditionellem Handwerk zu bestaunen, dazu zählen u. a. Töpfer, Glasbläser, Drechsler usw. 

Um die Weinfestgemeinde stimmungsvoll zu unterhalten wird ein buntes Rahmenprogramm mit viel Musik geboten. Es ist bereits Tradition, dass die Gebietshoheiten des Landes Sachsen-Anhalt die Gäste des Weinmarktes begrüßen. 



 

Mehrfach waren vertreten, die Weinkönigin des Weinanbaugebietes Saale-Unstrut begleitet vom Weinbaupräsidenten, Herrn Siegfried Boy, die zusammen mit dem Oberbürgermeister der Saalestadt, den Weinmarkt eröffneten. In deren Gefolge waren auch die Sangerhäuser Rosenkönigin, die Artener Salzprinzessin, die Salzwedeler Baumkuchenkönigin, die Rogätzer Blütenkönigin, die Wurzelkönigin aus Bockau, der Uderslebener Laubkönig und seine Hofdamen, die Jenaer Wiesenkönigin mit ihrem Wiesenkind sowie der Poleyer Zwiwelbaron, um nur einige zu nennen. Sehr prominente Gäste wie Hans-Dietrich Genscher oder die Ministerpräsidenten ehrten den Weinmarkt mit ihrer Schirmherrschaft. An allen drei Tagen bieten Händler Naturprodukte und Handwerkswaren an. Außerdem findet seit einigen Jahren ein Antik-Flohmarkt in der Breiten Straße und auf dem Platz vor der Marienkirche statt.

 

Fotos: Joachim Hennecke

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