Stadt Bernburg versteigert Fundsachen

Nicht nur Fahrräder, sondern auch Koffer, Taschen, Handy, Schmuck, Radkappen oder Ringe kamen heute im Hof der Rathauses II unter den Hammer. Fast einhundert Bürger ließen es sich nicht nehmen, der Versteigerung beizuwohnen. Es war nicht nur sehr lustig, sondern auch spannend. Während für die meisten Fahrräder ein Einstiegsgebot von 20 Euro galt, gab es auch viel kurioses mit niedrigen Einstiegsgeboten. Ob Reisetasche, Handtasche mit Silberbesteck, Silberringe mit Gravur, kaputte Uhren mit Gold, schnell gingen die Gebote nach oben, zehn, fünfzehn, sechzehn, zwanzig, dreißig. Die Auktionssachen stammten meist aus dem Fundbüro. Aber nicht alle Sachen konnten verkauft werden. So wird ein Teil wieder zurück gebracht. Die Auktionssachen wurden meistbietend gegen Barzahlung verkauft. Bei einem Teil der Fundsachen handelt es sich auch um Diebesgut, welches von der Polizei freigegeben wurde, andere Dinge wurden vom Besitzer nicht abgeholt und werden deshalb versteigert. Mit Witz und viel Humor brachte der Auktionator die anwesenden zum schmunzeln, über Stunden zog sich die Auktion hin.

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