Zeugenaufruf nach einem Raubüberfall in Calbe

Bereits am 29. August 2015 ereignete sich in Calbe, in der Ringstraße 34 ein Raubüberfall, bei welchem ein 20-jähriger Mann schwer verletzt wurde. Der Mann war gegen 22:45 Uhr zu Fuß in der Ringstraße unterwegs. Plötzlich hielt neben ihm ein dunkler BMW, vermutlich 4-Serie. Im Fahrzeug befanden sich 4 Personen. Das mögliche amtliche Kennzeichen konnte als SBK-JL weiteres nicht bekannt, benannt werden. Der Fahrer blieb im Fahrzeug. Aus dem Fahrzeug stiegen drei Männer, südländischen Typs, und fragten nach dem Weg zum Bahnhof. Anschließend wurde er von einem der Männer festgehalten. Die Halskette und sein Handy, ein Samsung Galaxy S2 wurden ihm abgenommen. Während der Tat wurde er einmal mit der Faust ins Gesicht geschlagen und in den Bereich der rechten Rippen getreten. Anschließend entfernten sich die Personen in dem genannten BMW in Richtung Barbyer Straße.


Die Täter wurden als etwa 185 cm groß und schlank beschrieben.

Der erste Täter hatte einen dunklen Vollbart, dunkle Haare und war mit einem grauen T-Shirt und eine halblangen karierten Hose bekleidet.


Der zweite Täter hatte keinen Bart und trug einen dunklen Pullover.

Der dritte Täter hatte einen 3-Tage-Bart und war mit einem schwarzen T-Shirt und einer dunkeln Hose bekleidet.

 

Vor Ort wurde eine ärztliche Behandlung durch den Geschädigten abgelehnt, er begab sich selbständig in die Notaufnahme des Klinikums Schönebeck. Dort wurden innere Verletzungen diagnostiziert und der Mann auf die ITS verlegt. Nach mehreren Operationen konnte er das Krankenhaus inzwischen verlassen.

 

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.

 

Wer kann Hinweise zu dem gesuchten Fahrzeug, der Tat selbst oder zu den Tatverdächtigen geben?

 

Alle sachdienlichen Hinweise nimmt das Polizeirevier Salzlandkreis, gern auch telefonisch unter 03471-3790, entgegen.

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Kommentare: 8
  • #1

    Neddering (Montag, 21 September 2015 00:23)

    War doch nur ein Einzelfall. Das müssen wir aushalten.

  • #2

    Heller, Sandra (Montag, 21 September 2015 23:41)

    Diese Aussage kann ja wohl nicht wahr sein. Mein Sohn hat dadurch in Lebensgefahr geschwebt. Dann wünsche ich Ihnen; das es in ihrer Familie auch passiert. Dann würden sie wissen wie schlimm das ist. Diese Aussage ist primitiv.

  • #3

    Heller, Sandra (Dienstag, 22 September 2015 00:18)

    Ausserdem suchen wir hier Zeugen und keine Leute mit Kommentaren die unüberlegt sind!

  • #4

    Anna (Dienstag, 22 September 2015 07:12)

    Ich glaube, Neddering meinte dies ironisch! Weiterhin viel Erfolg bei der Suche nach Zeugen und den Tätern und vor allem gute Besserung!

  • #5

    sandra (Mittwoch, 23 September 2015 22:33)

    Vielen lieben Dank! Als Mutter versteht man nichts ironisch. Wir haben uns hier erhofft das Jemand etwas gesehen hat und helfen kann.

  • #6

    Neddering (Donnerstag, 24 September 2015 12:28)

    Liebe Frau Heller,

    ich wollte nicht Ihre Gefühle verletzen.

    Eine andere als die zynische Ausdrucksweise habe ich dafür aber nicht. Wir alle wissen, welchen Umständen wir das zu verdanken haben, nur dürfen wir es nicht äußern, selbst die Strafverfolgungsbehörden behindern die Strafverfolgung und öffentliche Meinungsäußerungen darüber, weil es politisch nicht opportun ist! Da bleibt einem wirklich nur der Zynismus, mittlerweile hat wohl auch jeder gelernt, damit etwas anzufangen, also zwischen den Zeilen zu lesen. Außer Ihnen vielleicht, aber Sie haben ja jetzt einen Anlaß, die Sache genauer zu durchleuchten. Es tut mir sehr leid für Ihren Sohn samt Familie, nur leider ist das erst der Anfang.

  • #7

    Sandra (Samstag, 03 Oktober 2015 23:04)

    Hallo Neuerung,
    vielen Dank für Ihre lieben Worte. Ich wollte Sie natürlich nicht persönlich angreifen aber Sie haben ja verstanden das ich als Mutter und Betroffene geschrieben habe. Ich sehe das genauso wie Sie, es ist erst der Anfang der uns erreicht hat.
    Lg Sandra

  • #8

    Sandra (Samstag, 03 Oktober 2015 23:06)

    Sorry, meinte natürlich Neddering