Vorbereitung zum Reformationsgedenkjahr 2017

Bei der heutigen Vertragsunterzeichnung hat Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff die Rahmenvereinbarung mit dem Verein Reformationsjubiläum 2017 e.V. gelobt. In seinem Grußwort sagte er in Wittenberg: „Mit ihr schaffen wir entscheidende Voraussetzungen für eine solide Vorbereitung und Durchführung dieses bedeutenden Gedenkjahres.“ Darüber hinaus betonte Haseloff die besondere Verantwortung Sachsen-Anhalts: „Unser Bundesland sieht sich als Ursprungsland der Reformation. Mit den Städten Wittenberg, Eisleben und Mansfeld verfügt es über entscheidende Gedenkorte. Einen wichtigen Teil unserer Landesidentität beziehen wir auf die welthistorischen Vorgänge im Gefolge des Thesenanschlags Luthers am 31. Oktober 1517.“   


Die Absichten der Landesregierung fasste der Regierungschef wie folgt zusammen: „Wir wollen das historische Geschehen angemessen, mit Ernsthaftigkeit und wissenschaftlicher Gründlichkeit würdigen, die Verdienste der Reformation herausstellen und das Interesse an ihren Fragestellungen zu Mensch und Gott neu wecken.


Wir wollen aber auch die Chance nutzen, ein großes Fest zu feiern, die Aufmerksamkeit der Welt auf Sachsen-Anhalt und den ganzen mitteldeutschen Raum zu richten und entscheidend bei der Bekanntheit dieser geschichtsträchtigen Regionen voranzukommen.“

 

Mit der Rahmenvereinbarung werden die Grundlagen für eine gemeinsame Vorbereitung des Jahres 2017 geschaffen, damit die „Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen ein Ereignis mit internationaler Wirkung werden“, wie es in dem Vertragswerk heißt.

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