Stadt Bernburg kauft Theatercafé

Es gibt viele marode Gebäude, teils geht von diesen eine erheblichen Gefahr durch herab stürzende Ziegel aus, teils können manche Häuser nicht von ihren privaten Besitzern in Schuss gehalten oder einer Nutzung zugeführt werden. Aus diesem Grund hat die Stadt Bernburg bereits in der Vergangenheit verschiedene Häuser gekauft. Neben dem ehemaligen Handelshaus, Spowa oder Saalplatz gehören auch Häuser in der Krumbholzstraße, auf dem Markt, der Fährgasse oder die Rote Kirche in Waldau dazu.


Vor kurzem wurden auch das ehemalige Regierungsgebäude auf dem Markt der Talstadt Markt 28, die Breite Straße 41 oder das Theatercafe' in der gleichnamigen Straße von der Stadt Bernburg erworben. Dadurch ergeben sich neben sicherheitsrelevante Fragen viele neue Möglichkeiten. Was genau mit den Gebäuden passieren wird, steht derzeit noch nicht fest.  

Eins der ergeizigsten neuen Bauprojekte in Bernburg ist der Saalplatz. In wenigen Wochen werden hier die Bauarbeiten beginnen.



Teilweise können die erworbenen Häuser an die Tochtergesellschaft Bernburger Wohnstättengesellschaft mbH verkauft werden, welche dann die Gebäude sichern und sanieren. Teilweise werden die Häuser auch nur gesichert und Investoren verkauft oder es werden Fördermöglichkeiten gesucht und Unternehmen investieren in nachhaltige Nutzungskonzepte. So werden beispielsweise auf dem Saalplatz Areal in wenigen Wochen grundlegend mehrere Häuser saniert und in hochwertigen Wohnraum verwandelt. Insgesamt will die Bernburger Wohnstättengesellschaft mbH über 7,7 Mio. Euro verbauen.

 

Auch das ehemalige Institut für Lehrerbildung in der Nienburger Straße 19 wird in kommenden Jahr zu verkaufen sein.

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Kommentare: 1
  • #1

    Kalas (Freitag, 09 Oktober 2015 15:13)

    Ich hoffe,daß diese Gebäude für Flüchtlingsunterkünfte genutzt werden.
    Davon haben wir ja schon genug. Es müssen ja Wohnungen und Hotels sein.
    Die sollen Ihr Land wieder aufbauen und nich einfach abhauen.
    Aber Mama M. macht das schon.Für die Bürger der eigenen Republik ist kein Geld da.
    Ich danke Herrn Honnecker,daß er uns 40 Jahre,davor bewahrt hat.