Neue Unterkünfte für 865 Asylsuchende in der ZASt Halberstadt

Neue Wohncontainer für über 425 Asylsuchende sowie elf Wohnhäuser für noch einmal 440 Flüchtlinge wurden heute in der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber in Halberstadt (ZASt) an das Land übergeben. Die insgesamt acht eingeschossigen Containergruppen wurden U- förmig als Wohnhof angeordnet, um halböffentliche Bereiche zu schaffen. Eine Wohngruppe besteht jeweils aus 34 Wohncontainern - einschließlich Sanitärcontainer - und dient zur Unterbringung von ca. 50 Personen. Die Containergruppen verfügen neben den sanitären Einrichtungen jeweils über Büros für Sozialarbeiter, eine Teeküche sowie über Gemeinschaftsbereiche zur Interaktion mit den Flüchtlingen. Komplettiert werden die Wohncontainern durch weitere Räumlichkeiten für Betreuung und Service der Flüchtlinge (Arztstation, Wartebereiche, Zahlstelle, Transferbüros). Damit wurden insgesamt 306 Container für eine Dauer von 12 Monaten angemietet. Die Aufstellung der ersten Containergruppen wurde am 14.09.2015 begonnen. Die Gesamtkosten für die Aufstellung der über 300 Container, den Medienanschluss, die Miete, Versicherung und die Rückgabe mit Demontage und Rücktransport betragen für die veranschlagte Mietzeit von einem Jahr etwa 2,5 Millionen Euro.

 

 

Darüber hinaus wurden elf Unterkünfte für etwa 440 Asylsuchende in Holzbauweise bzw. Fertigteil-Bauweise fertiggestellt (neun Unterkünfte in hochgedämmten Holzrahmenbau, zwei Unterkünfte in Großplattenbauweise).

 

 

 

Voraussichtlich im Januar werden drei Sanitäts- und zwei Funktionsgebäude zur Nutzung übergeben. In den beiden Funktionsgebäuden sind unter anderem Schulungsräume und eine Wäscheausgabe vorgesehen. Zu den Sanitätsgebäuden gehört übrigens auch eine Teeküche.

 

 

 

Die elf Wohnhäuser bieten je zehn Wohnungen für jeweils vier Personen. Die Gesamtbaukosten von der Gründung bis zur Fertiginstallation je Wohnhaus betragen circa 250.000  Euro.

 

 

 

Neben der medientechnischen Ausstattung der Unterkünfte (Fernwärme / Elektro / Brandmeldeanlage) und der Funktionsbauten erfolgten auf dem Baugrundstück und der Liegenschaft der ZASt umfangreiche tiefbauliche Leistungen zur Erschließung aller Gebäude durch Fernwärme, Trinkwasser, Abwasser, Elektroversorgung sowie Datenleitungen für Kommunikation und Brandmeldeanlage.

 

 

 

Insgesamt werden mit der Errichtung der Unterkünfte und den angemieteten acht Containergruppen Unterbringungskapazitäten in Höhe von rund 865 Personen geschaffen. Hierzu bedurfte es der Errichtung eines zusätzlichen Löschteiches, damit die Versorgung mit ausreichend Löschwasser gesichert ist.

 

 

 

Die geschätzten Gesamtkosten für die elf Wohnhäuser sowie die Sanitäts- und Funktionsgebäude betragen rund. 6,92 Millionen Euro.

 

 

 

Finanz-Staatssekretär Jörg Felgner: „Mit der Übergabe der Container und der Wohnhäuser werden sich die Lebensbedingungen für die Flüchtlinge erheblich verbessern. Das ist ein wichtiger Schritt für die von uns angestrebte humanitäre Unterbringung aller Asylsuchenden. Und: Damit ist Sachsen-Anhalt eines der wenigen deutschen Bundesländer, in dem kein Flüchtling mehr in Zelten wohnen muss.“

Neue Unterkünfte für 865 Asylsuchende in der ZASt Halberstadt

 

Neue Wohncontainer für über 425 Asylsuchende sowie elf Wohnhäuser für noch einmal 440 Flüchtlinge wurden heute in der
Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber in Halberstadt (ZASt) an das Land übergeben.

 

Die insgesamt acht eingeschossigen Containergruppen wurden U- förmig als Wohnhof angeordnet, um halböffentliche Bereiche zu schaffen. Eine Wohngruppe besteht jeweils aus 34 Wohncontainern - einschließlich Sanitärcontainer - und  dient zur Unterbringung von ca. 50 Personen. Die Containergruppen verfügen neben den sanitären Einrichtungen jeweils über Büros für Sozialarbeiter, eine Teeküche sowie über Gemeinschaftsbereiche zur Interaktion mit den Flüchtlingen.

 

Komplettiert werden die Wohncontainern durch weitere Räumlichkeiten für Betreuung und Service der Flüchtlinge (Arztstation, Wartebereiche, Zahlstelle, Transferbüros).

Damit wurden insgesamt 306 Container für eine Dauer von 12 Monaten angemietet. Die Aufstellung der ersten Containergruppen wurde am 14.09.2015 begonnen.

 

Die Gesamtkosten für die Aufstellung der über 300 Container, den Medienanschluss, die Miete, Versicherung und die Rückgabe mit Demontage und Rücktransport betragen für die veranschlagte Mietzeit von einem Jahr etwa 2,5 Millionen Euro.

 

Darüber hinaus wurden elf Unterkünfte für etwa 440 Asylsuchende in Holzbauweise bzw. Fertigteil-Bauweise fertiggestellt (neun Unterkünfte in hochgedämmten Holzrahmenbau, zwei Unterkünfte in Großplattenbauweise).

 

Voraussichtlich im Januar werden drei Sanitäts- und zwei Funktionsgebäude zur Nutzung übergeben. In den beiden Funktionsgebäuden sind unter anderem Schulungsräume und eine Wäscheausgabe vorgesehen. Zu den Sanitätsgebäuden gehört übrigens auch eine Teeküche.

 

Die elf Wohnhäuser bieten je zehn Wohnungen für jeweils vier Personen. Die Gesamtbaukosten von der Gründung bis zur Fertiginstallation je Wohnhaus betragen circa 250.000  Euro.

 

Neben der medientechnischen Ausstattung der Unterkünfte (Fernwärme / Elektro / Brandmeldeanlage) und der Funktionsbauten erfolgten auf dem Baugrundstück und der Liegenschaft der ZASt umfangreiche tiefbauliche Leistungen zur Erschließung aller Gebäude durch Fernwärme, Trinkwasser, Abwasser, Elektroversorgung sowie Datenleitungen für Kommunikation und Brandmeldeanlage.

 

Insgesamt werden mit der Errichtung der Unterkünfte und den angemieteten acht Containergruppen Unterbringungskapazitäten in Höhe von rund 865 Personen geschaffen. Hierzu bedurfte es der Errichtung eines zusätzlichen Löschteiches, damit die Versorgung mit ausreichend Löschwasser gesichert ist.

 

Die geschätzten Gesamtkosten für die elf Wohnhäuser sowie die Sanitäts- und Funktionsgebäude betragen rund. 6,92 Millionen Euro.

 

Finanz-Staatssekretär Jörg Felgner: „Mit der Übergabe der Container und der Wohnhäuser werden sich die Lebensbedingungen für die Flüchtlinge erheblich verbessern. Das ist ein wichtiger Schritt für die von uns angestrebte humanitäre Unterbringung aller Asylsuchenden. Und: Damit ist Sachsen-Anhalt eines der wenigen deutschen Bundesländer, in dem kein Flüchtling mehr in Zelten wohnen muss.“

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