Volksbank baut Position weiter aus

Generalversammlung der Volksbank Börde-Bernburg eG am 23. Juni 2016


Am 23. Juni folgten über 200 Mitglieder der Einladung der Volksbank Börde-Bernburg eG zu ihrer jährlichen Generalversammlung ins Bernburger Kurhaus. Aufsichtsrat und Vorstand präsentierten die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2015. Nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden des Aufsichtsrates Dr. Klaus Kaiser berichteten die Vorstände Guido Raulin und Friedrich-Wilhelm Baden über die Entwicklungen des Geschäftsjahres 2015.

 

Vorstandsmitglied Guido Raulin beleuchtete die volkswirtschaftlichen Rahmen-bedingungen und verdeutlichte die stabile Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Die zinspolitischen Handlungsmaßnahmen der Europäischen Zentralbank haben zu mittlerweile historischen Negativzinsen geführt, welche eine Herausforderung für die Geldanlage im Allgemeinen und perspektivisch für unser gesamtes Finanzwirtschaftssystem darstellen. Die im Zeitvergleich rückläufigen Energie- und Rohstoffpreise halten die aktuelle statistische Inflation zwar niedrig, jedoch stellt der Anspruch, positive Realrenditen für die Zukunft zu erwirtschaften, hohe Anforderungen an die Beratungswelt. Sparen ohne Zinsen muss man sich leisten können. Ziel bei der Geldanlage sollte es sein, drohenden negativen Realverzinsungen entgegenzuwirken. "Wichtiger Aspekt bei jeder Geldanlage ist nach wie vor die Bonität", so Raulin.

Vorstandssprecher Friedrich-Wilhelm Baden führte aus, dass die Volksbank seit ihrer Gründung im Jahr 1860 in der Region verwurzelt ist und nicht an globalen Märkten spekuliert, sondern vielmehr vor Ort agiert und so die herein-genommenen Kundeneinlagen als Kreditgeber in der Region für Wohnungsbau- und Firmenfinanzierungen ausreicht. Diesen Geschäftsauftrag hat die Bank auch im Geschäftsjahr 2015 erfüllt. So sind die Kundeneinlagen um 5,1 Mio. Euro oder 2% gestiegen. Im gleichen Zeitraum konnten die Kundenforderungen um 23 Mio. Euro bzw. 13,6% ausgeweitet werden. Im Ergebnis ist die Bilanzsumme um 7,2 Mio. Euro oder 2 % auf 358,4 Mio. Euro angewachsen. Das Kundenwertvolumen zum Ende des Geschäftsjahres 2015 belief sich auf 635 Mio. Euro, was einem Zuwachs von 29 Mio. Euro oder 4,8% entspricht.

Im Anschluss an die Vorstandspräsentation folgte die Generalversammlung dem Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand, eine Dividende in Höhe von 4,25% an die mittlerweile fast 6.000 Mitglieder der Volksbank Börde-Bernburg eG auszu-schütten.

 

Mit Erreichen der satzungsmäßigen Altersgrenze schieden Herr Dr. Klaus Kaiser und Herr Reinhard Zausch aus dem Aufsichtsrat der Volksbank aus. Herr Dr. Kaiser arbeitete seit dem Jahr 1995 im Aufsichtsrat mit und stand dem Gremium seit dem Jahr 1997 vor. Herr Zausch gehörte dem Aufsichtsrat seit dem Jahr 1990 an und übernahm Ende 2006 das Amt des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden. Vorstand und Generalversammlung dankten beiden für ihre langjährigen Verdienste um die Volksbank Börde-Bernburg eG und ihre Vorgängerinstitute Raiffeisenbank Bernburg und Volksbank Bernburg. Die Generalversammlung wählte aus ihren Reihen Herrn Ulli Mutke als neues Mitglied in den Aufsichtsrat, so dass der neue Aufsichtsrat der Volksbank aus 5 Mitgliedern besteht.

 

Das Rahmenprogramm wurde von der Bernburger Musikschule dargeboten und begeisterte die anwesenden Gäste.


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