Pendlerbewegungen im Salzlandkreis

Mehr als 14.000 Menschen pendeln zur täglichen Arbeitsaufnahme in den Salzlandkreis, die meisten davon aus Magdeburg, dem Harz und dem Landkreis Mansfeld-Südharz.


Top-Ziel für Pendler aus dem Salzlandkreis bleibt die Stadt Magdeburg. Das zeigt das Pendlerranking der BA-Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen1. Rund 7.600 Männer und Frauen aus dem Salzlandkreis pendeln in die Landeshauptstadt. Auf dem zweiten Platz der „Pendler-Top 10“ steht der Landkreis Börde. Dieser zieht jeden Tag ca. 2.800 Beschäftigte an. Es folgen die Landkreise Harz, Anhalt-Bitterfeld und die Stadt Halle.

 

Gependelt wird aber auch in die Gegenrichtung. Mehr als 14.000 Menschen pendeln zur täglichen Arbeitsaufnahme in den Salzlandkreis, die meisten davon aus Magdeburg, dem Harz und dem Landkreis Mansfeld-Südharz.

 

Insgesamt bleibt der Salzlandkreis eine Auspendlerregion: Den über 14.000 Einpendlern stehen mehr als 24.000 Auspendler gegenüber. „Der Pendlersaldo (Verhältnis von Einpendlern zu Auspendlern) weist allerdings einen positiven Trend auf“, weiß Thomas Holz, Chef der Bernburger Arbeitsagentur, zu berichten. „Innerhalb der letzten neun Jahre ist die Differenz zwischen Ein- und Auspendlern deutlich kleiner geworden. Das zeigt, dass der Salzlandkreis als attraktiver Arbeitsort an Bedeutung gewinnt, was besonders im Rahmen der Fachkräftesicherung auf eine auch künftig gute Entwicklung hoffen lässt.“

 

Unternehmen sollten noch stärker flexible Arbeitszeiten und Arbeiten über Distanz anbieten

 

"Um Fachkräfte anzuwerben und zu halten, sollten Unternehmen die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen und ihren Mitarbeitern entsprechende Angebote machen. Immer mehr bietet vernetztes Arbeiten auch Möglichkeiten für ein Arbeiten über Distanzen, wie etwa beim Homeoffice. Darüber hinaus eröffnen flexible Arbeitszeiten gerade bei Pendlern eine bessere Balance von Berufs- und Privatleben“, erklärte Holz.



Die neusten Meldungen und Nachrichten auf der BBG LIVE App - einfach schneller informiert!



Kommentar schreiben

Kommentare: 0