Update: Feuerwehr überschlug sich bei Einsatzfahrt

Löschfahrzeugs kam von der Fahrbahn ab und geriet ins Schleudern, dabei geriet es auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit zwei weiteren Pkw zusammen, dabei überschlug sich das Löschfahrzeug


Am Mittwochabend, gegen 20:26 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der L 65 zwischen Bründel und Aderstedt. Im Rahmen eines Einsatzes befuhr ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Plötzkau, besetzt mit insgesamt neun Kameraden, mit Sonder- und Wegerechten die L 65 in Richtung Aderstedt. Nach Durchfahren einer leicht abschüssigen Linkskurve, kam der Fahrzeugführer des Löschfahrzeugs von der Fahrbahn ab und geriet in der Folge ins Schleudern. Dabei geriet er auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit zwei weiteren Pkw zusammen, welche beide im Straßengraben zum Stehen kamen. Das Löschfahrzeug überschlug sich schließlich und kam ebenfalls in einem Straßengraben zum Stehen.

Vor Ort kamen mehrere Rettungswagen, Notarztwagen, weitere Fahrzeuge der Feuerwehr sowie ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Insgesamt wurden zwölf Unfallbeteiligte verletzt, davon vier schwer. Aufgrund der schwerwiegenden Verletzungen musste ein Unfallbeteiligter mittels Rettungshubschrauber ins Klinikum Magdeburg Olvenstedt geflogen werden. Die weiteren Verletzten wurden zur Behandlung in die umliegenden Kliniken in Bernburg, Schönebeck und Aschersleben verbracht. Zur Unfallaufnahme und Klärung des Unfallherganges wurde ein Gutachter der Dekra hinzugezogen.

Immer wieder gibt es Probleme mit dem richtigen Verhalten von Verkehrsteilnehmern beim Einsatz von Rettungsfahrzeugen, wie es unlängst die Kameraden der Feuerwehr bei einem Einsatz auf der A14 erfuhren. Hier musste ein Kamerad Platz schaffen für das Einsatzfahrzeug. Ob der Unfall mit dem Fehlverhalten der anderen Verkehrsteilnehmer in Verbindung steht ist offen. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. 



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Kommentare: 4
  • #1

    florian13 (Donnerstag, 07 Juli 2016 11:27)

    ich sehe öfters sloche "kameraden" ... fahren wie die sau.
    das geht nicht gut u. ist auch nich in ordnung. schade um das schöne (und teure) fahrzeug. bezahlen darf es die allgemeinheit. auch nicht ok!

  • #2

    Ich (Donnerstag, 07 Juli 2016 11:52)

    Ist doch viel wichtiger, oder?
    Die Wahrheit will doch eh keiner wissen!?

    http://www.mz-web.de/salzlandkreis/nienburg-hier-werden-junge-rotmilane-beringt-24345336

  • #3

    Bürger (Donnerstag, 07 Juli 2016 14:50)

    Florian 13 Ich gebe dir völlig recht. Mit gesunden 60km/h wäre das sicher nicht passiert. Es geht ja schon damit los wenn kamaraden einen Einsatztarlarm bekommen. Dann geht's mit warnblinkanlage und Lichthupe mit Vollgas durch die Ortschaft.

  • #4

    Ungerechtigkeit (Freitag, 08 Juli 2016 02:04)

    Die Feuerwehr hat ja anscheinend einen tollen Ruf.....
    Aber wehe es brennt mal bei Ihnen,oder Sie geraten in Not,da wird jede Minute zur Ewigkeit, und wenns tragisch wird kommt eh jede Hilfe zu spät, wer könnte sonst Schuld haben?