Spiralkartoffel der Renner zum Hoffest im Bauernhof Pitschke

Auf dem Hoffest wurden insgesamt 500 kg Kartoffeln mit Quark und Kümmel oder Knoblauch verspeist, es gab neun Sorten zu kosten, eine mehlige, zwei halbfeste, zwei feste, und drei exotische Kartoffeln.


Bereits im letzten Jahr war der Landwirt Pitschke einfach nur sprachlos, denn zum alljährlichen Hoffest im Oktober kamen etwa 3.000 Gäste nach Gerbitz, um sich dort im Hofladen einfach mal umzuschauen. Heute waren es aufgrund des Regen zwar etwas weniger Besucher, aber die Stimmung war genauso gut. Auch gab es in diesem Jahr neue Angebote, der absolute Renner war die Spiralkartoffel, mit oder ohne Teig frittiert. Die ganze Familie hatte am Vortag Kartoffeln geschält und in Spiralen verwandelt. Kartoffeln backen im Akkord, die drei Friteusen standen nicht still. Neu war auch die Fassbrause aus Gommern, die wie zu DDR-Zeiten schmeckt, die Fleischerei Sauer und der Hofladen Pfaffendorf mit Milch- und Käseprodukte.

 

Beliebt wie immer waren auch die neuen Kartoffeln, obwohl es dieses Jahr aufgrund der Trockenheit weniger sein werden, verkostet wurden aber genauso viel wie im letzten Jahr. Insgesamt 500 kg Kartoffeln mit Quark und Kümmel oder Knoblauch wurden verspeist. Es gab neun Sorten zu kosten, eine mehlige, zwei halbfeste, zwei feste, und drei exotische Kartoffeln. Eigentlich sollten es vier Exoten sein, aber da der Neiderschlag zu gering war, ist eine nicht gewachsen.

Generell war das Jahr 2016 viel zu trocken, das bedeutet für den Landwirt, weniger Kartoffeln. Die meisten Kartoffeln stecken allerdings noch in der Erde, der trockene Boden lässt es nicht zu, die Kartoffeln zu ernten.

 

Für den Landwirt Pitschke geht das Konzept auch ohne Blasmusik auf, Besucher von Wittenberg bis Halberstadt und von Magdeburg bis Merseburg kamen nach Gerbitz, um zu probieren, kaufen oder ein bisschen Spaß zu haben. Und hier war für jeden Kunden etwas dabei, ob an der Theke, auf den Maschinen, der Strohburg für die ganz kleinen, Dekoration die Mutti oder Schnaps zum probieren.

 

Neben dem Verkauf im Hofladen sind die Kartoffeln aus Gerbitz in vierzig Edeka Märkten, bei Real und Rewe zu haben, und das Sachsen-Anhalt weit. In der Direktvermarktungsschiene werden festkochende (halbfeste) Sorten, festkochende Sorten, mehlig kochende Sorten und Frühkartoffeln (ab Ende Mai / Anfang Juni bis Ende Juli) verkauft.

 

Neben dem Verkosten und Verkauf waren natürlich auch Oldtimer zu sehen und zu erleben. Besonders interessant war der 10 Liter Motor von Deutz aus dem Jahr 1906, betrieben von den Standmotorenfreunden aus Hundeluft. Schlepperfahrten mit dem Lanz Bulldog aus Peißen oder die Schlepperfreunde aus Ilberstedt erfreuten die kleinen Besucher.


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