Verkehrsminister Webel: Ortsumgehung Calbe für Verkehr freigegeben

Nach einer Bauzeit von gut 14 Monaten wurde heute der zweite und damit letzte Bauabschnitt der Ortsumfahrung (OU) Calbe-Süd (Salzlandkreis) im Zuge der Landesstraße (L) 63 für den Verkehr freigegeben.


Nach einer Bauzeit von gut 14 Monaten wurde heute der zweite und damit letzte Bauabschnitt der Ortsumfahrung (OU) Calbe-Süd (Salzlandkreis) im Zuge der Landesstraße (L) 63 für den Verkehr freigegeben. „Die neue Ortsumfahrung wird die Saalestadt spürbar vom Durchgangsverkehr entlasten und zugleich für eine deutlich bessere Anbindung des Wirtschaftsstandortes an das überregionale Straßennetz sorgen“, erklärte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel bei der Verkehrsfreigabe. Das Land habe mehr als 2,3 Millionen Euro in den Bau des neuen Teilstücks der Straße investiert.

 

Der zweite Bauabschnitt umfasst den Neubau einer mehr als einen Kilometer langen und acht Meter breiten Strecke von der Heimstättensiedlung bis zum Kreisverkehr, der die Brücken- und die Nienburger Straße anschließt. Außerdem sei es so üblich, dass der frühere Baulastträger – in diesem Fall das Land – die Straße in einem einwandfreien Zustand an die Gemeinde (neuer Baulastträger) übergebe, erklärte der Verkehrsminister. Deshalb werde nach der Verkehrsfreigabe der neuen OU die Fahrbahndecke der „alten“ L 63 bis zur Kreuzung mit der L 65 erneuert.

Zu Ihrer Information: Die L 63 ist eine wichtige regionale Verbindungsstraße in Ost-West-Richtung im Salzlandkreis sowie im Raum Aken und Dessau. Sie verbindet mit ihren Anschlüssen an die A 14 und die L 50 diese Region mit dem übergeordneten Straßennetz und der Landes­hauptstadt Magdeburg. Über die vorhandenen Fahrbahnen der L 63 und der L 65 kann der stetig wachsende Verkehr nicht mehr ordnungsgemäß abgewickelt werden. Insbesondere für Begegnungsfälle des Schwerverkehrs sind die Straßen in ihrem jetzigen Zustand nicht ausreichend ausgelegt. Die Neutrassierung der L 63 als OU Calbe wird der wichtigen Verkehrsfunktion künftig deutlich besser gerecht.

 

Mit den Arbeiten für den ersten Bauabschnitt war bereits vor zwei Jahren (August 2015) begonnen worden. Neben der Nienburger Straße wurde auch die Brückenstraße auf einer Länge von knapp 420 Metern grundhaft ausgebaut. Dabei sind auch Geh-/Radwege entlang der Straße gebaut worden. Im Dezember 2015 war das Ganze fertig. Bis August 2016 dauerten dann nur noch die Arbeiten an der Kreuzung L 65/L 63, die zum Kreisverkehr ausgebaut wurde.



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