Neubau Bode Brücke L50 in Neugattersleben

Der Ersatzneubau der Brücke wird beginnend mit dem Abriss des bestehenden Bauwerkes im Frühjahr 2018 erfolgen.


Der Abriss und Neubau der maroden Bode-Brücke L 50 in Neugattersleben war für das zweite Halbjahr 2017 geplant. Nun teilte die Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, Regionalbereich West auf Anfrage mit, das die Ausschreibung des Ersatzneubaus der Bodebrücke im Zuge der L50 vorbereitet wird. Der Ersatzneubau der Brücke wird somit beginnend mit dem Abriss des bestehenden Bauwerkes im Frühjahr des nächsten Jahres erfolgen.

 

Die Bauarbeiten für Abriss und Neubau der Brücke am Ortseingang von Neugattersleben werden voraussichtlich über ein Jahr dauern und sollen inklusive Radweg Mitte 2019 abgeschlossen sein. An gleicher Stelle wird nach dem Abriss eine neue Brücke entstehen. Die vorrausichtlichen Kosten betragen 3,2 Mio. Euro, finanziert von der Hochwasserhilfe des Landes Sachsen-Anhalt. Solange ist dann auch die L50 in diesem Bereich für den Verkehr voll gesperrt.

 

Eine Ersatzbrücke während der Bauzeit soll es nicht geben, teilte die Behörde mit. Grund hierfür ist der zu schützende Naturraum der Bode und ihrer Altarme. Der Bereich gilt als „ökologisch sensiblen Bereich“, genau deshalb muss eine weiträumige Umleitung erfolgen.

 

Turnusmäßig muss die Brücke jährlich untersucht werden, auch heute wurde diese auf Bewegungen kontrolliert. Eine Sanierung der Brücke lohnt sich laut Baubehörde nicht. Bis zum Beginn der Bauarbeiten bleibt die Bodebrücke in Neugattersleben ein Nadelöhr. Eine Ampel regelt den einstreifigen Verkehr über die Bode Brücke. Bereits im September 2012 hatte Nienburgs Bürgermeister verkündet, dass die Bodebrücke auf der Prioritätenliste ganz oben steht. Bei Staus auf der Autobahn gilt die L50 durch Neugattersleben als Umleitungsstrecke.



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