Bürgerfest des Salzlandkreises im Ringheiligtum Pömmelte

Bürgerfest des Salzlandkreises im Ringheiligtum Pömmelte am Sonnabend, dem 16. 09.2017


Zwölf Stunden Sonnenschein über Pömmelte am Sonnabend, Temperaturen um die 18 Grad und eine zu vernachlässigende Regenwahrscheinlichkeit. 48 Stunden vor dem Event wird wettertechnisch absehbar, dass das Bürgerfest des Salzlandkreises nach Plan gefeiert werden kann. Heißt auch, das 50 Meter große Festzelt muss nicht in das Rund der Anlage rücken, um bei Regen ein reduziertes Programm abzuspulen.

 

„Es kann den ganzen Tag unter freiem Himmel gefeiert werden“, meldet das Organisationsteam unter der Leitung von Ulf-Peter Freund vom Salzlandkreises. Anlass dazu bieten die Jubiläen zehn Jahre Salzlandkreis, 100 Jahre Musikschule aus 60 Jahren in Staßfurt und 40 in Schönebeck sowie der erste Jahrestag des Ringheiligtums. Die rekonstruierte Anlage aus der Bronzezeit wird als Veranstaltungsort am morgigen Tag in den Blickpunkt der Salzländer und ihrer Gäste rücken. „Feiern Sie mit uns“, fordert Landrat Markus Bauer die Menschen unmittelbar vor der Großveranstaltung auf.

 

Weil viele Besucher erwartet werden, die nach Schönebeck, Barby bzw. Pömmelte/Zackmünde reisen, bietet der Salzlandkreis den Besuchern seines Festes einen kostenlosen Busshuttle über den Tag an, so dass gegebenenfalls auch mehrere Events in der Region problemlos besucht werden können. Abfahrtsorte werden optisch gekennzeichnet.

 

Die Verkehrszeiten orientieren sich am regulären Verkehr von Bahn und Bus und sind auf deren Ankunfts- und Abfahrtzeiten abgestimmt. Details lassen sich auf der Internetseite des Salzlandkreises unter https://www.salzlandkreis.de/media/10264/fahrplan-busshuttle1.pdf nachlesen. Die Buslinie 132 von Schönebeck nach Zackmünde bietet zahlreiche Sonderfahrten an.

 

Für Pkw werden am Veranstaltungstag kostenfreie Parkflächen auf dem Gelände des Fliegerclubs Schönebeck und des Klostergutes Zackmünde angeboten. Sie sind ausgeschildert und Einweiser helfen bei der Orientierung. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Samstag werden um 10 Uhr Salutböller und Landrat Markus Bauer das erste Bürgerfest des Salzlandkreises eröffnen. Am Ringheiligtum Pömmelte gibt es bis 17 Uhr ein pralles Programm mit 60 Vereinen und Gruppen und vielen Beteiligten zum 10-jährigen Jubiläum. Gefeiert wird auch das einjährige Bestehen des jüngsten, touristischen Zugpferds, dem Veranstaltungsort selber.

 

Besucher erwartet u. a. ein (kurzer) offizieller Akt mit Grußreden vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie und von der Landesregierung, ein großes Festzelt und ein Bühnenprogramm regionaler kleiner und großer Akteure, Showtanz, Musik, Gesang, dazu zahlreiche Mitmach-Angebote, Kinderzirkus und auch ein bunter Bauernmarkt mit regionalen Direktvermarktern.

 

Der Kulturpreis des Salzlandkreises 2017 (mit einem Novum im Jubiläumsjahr) und die Sieger des Fotowettbewerbs zur parallelen Ausstellung im Salzlandmuseum werden ausgezeichnet. Es präsentieren sich Institutionen und Vereine. Dazu gehören zum Beispiel Sachsen-Anhalts archäologische Tourismusroute Himmelswege, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das technische Hilfswerk (THW), die Feuerwehr, der Kreissportbund und die Kreisvolkshochschule (KVHS).

 

Der erste und größte „Salzländer Kulturstempel“ wird gesetzt und das neue Projekt von den Initiatoren vorgestellt, das künftig ganz viele Salzländer Kulturbotschafter und -konsule hervorbringen soll.

 

Die Ensembles der Kreismusikschule „Béla Bartók“ Saitenspiel (ein Streichorchester), Schüler-Akkordeonorchester und Big Band spielen nacheinander auf und gestalten ein Programm unterschiedlichster Art. Final werden 111 Kreismusikschüler Beethovens Ode „An die Freude“ sowie ABBAs „Thank you für the music“ in das weite Rund senden. Dazu steigen (so gegen 12:40 Uhr) zur Geburtstagsparty 150 Luftballons in die Höhe.

 

Unter den Gästen werden gegen 13 Uhr eine Ballonfahrt und ein Rundflug im Segelflieger oder Hubschrauber verlost. Während Rundflüge über den ganzen Nachmittag vom benachbarten Flugplatz möglich sind, müssen Ballonfahrer (wie Organisatoren) auf den Wettergott vertrauen und werden zum Ende der Veranstaltung in den Abendhimmel aufsteigen.



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