Fahrradverleih BIKES'N MORE in Bernburg eröffnet

Die Stadt Bernburg soll im Bereich Tourismus immer interessanter werden, Unternehmer und Verwaltung arbeiten gemeinsam an der Umsetzung. Ein weiterer Baustein ist der neue Fahrradverleih "BIKES'N MORE" am Markt 4 in Bernburg.

 


Das Touristische Angebot in Bernburg hat sich erweitert, nach dem Anfang des Jahres an der Töpferwiese ein Bootverleih eröffnet wurde, zieht nun ein Fahrradverleih Bikes'n More nach. Genau an einer Stelle, wo die Stadt Bernburg strukturelle Probleme sieht. Für Holger Dittrich, Wirtschaftsdezernent der Stadt Bernburg besteht dieser zwischen Markt, Wilhelmstraße bis hin zur Lindenstraße ist dieser Einzelhandelsbereich ein kleiner Problembereich.

 

Jürgen Zopes Fahrradverleih Bikes'n More, wir stehen nicht in Konkurrenz zu den Fahrradgeschäften in Bernburg, wir arbeiten miteinander. Händler schicken Interessenten zu uns, wir schicken unsere Kunden zur Reparatur in die Fahrradwerkstätten. Der Radtourismus steigt hier enorm, das bringt Vorteile für das Gastgewerbe und Freizeiteinrichtrungen. Bikes'n More ist der Lückenschluss im Bereich Tourismus, meint Zopes. Wir können alles, was schon vorhanden ist, noch attraktiver machen.

 

Zu den Dienstleistungen von Bikes'n More gehören der Radverleih, Fahrräder für groß und klein, Kinder und Transportanhänger, Fahrradhelme und weiteres Zubehör, Karten- und Informationsmaterial der Region, geführte Radtouren, Pannenhilfe, Hol- und Bringeservice so wie die Wartung von Fahrrädern.

Stadtdezernent sieht Kommunikationsbedarf

 

Bei den Gesprächen mit dem Initiator von Bikes'n More, Herrn Zopes sind Dinge ans Licht gekommen, wo man sich hinterher fragt: "Ist das wirklich war?", so Holger Dittrich. Es ging im Vorfeld über die Anmietung eines Geschäftes am Markt 4, das Geschäft von Jürgen Zopes. Wieso kommt jemand dazu, wenn er sein Geschäft seit 12 Jahren nicht vermietet hat, und endlich kommt jemand und will es mieten, wieso das nicht funktioniert? Und das ausgerechnet an einer Stelle, wo wir als Stadt genau ein Problem haben. Wir haben festgestellt, das man genau diese Gespräche führen muss, um Kommunikation in Gang zu setzten.

 

Die Gespräche mit Vermietern führen künftig jedoch dazu, in einem Dialog mit Eigentümern von Grundstücken, Geschäftsinhabern und Gründern Lösungen zu finden, um genau diese stadtstrukturellen Probleme zu lösen. Das ist eine Win-Win Situation für uns alle!

 

"Wir haben uns geholfen, in dem wir das anders gemacht haben. Wir sehen das als touristische Infrastruktur an und übernehmen als Stadt die Verantwortung An irgendeinem Punkt ist dann eine Lösung gefunden wurden, die wir sonst nicht hätten lösen können. Wenn wir ein Wohn- oder Gewerbegebiet erschließen, das die öffentliche Hand nicht vorfinanzieren kann, dann mache ich einen Erschließungsvertrag. Um diesen zu Erstellen, müssen bestimmte Regularien eingehalten werden.

 

Wenn der Mitarbeiter in der Verwaltung das nach "Schema F" macht, dann prophezeie ich, passiert hier demnächst nichts mehr!

 

Dann kommt man schnell an die Stelle, das dann irgendwann ein Punkt kommt, wo ein Mitarbeiter, nach dem Motto: "Das habe ich schon immer so gemacht!", an dem etwas fehlt."

 

Mittlerweile sind die Ämter der Stadt Bernburg so umstrukturiert, das das Amt für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften jetzt mit der Stadtsanierung gekoppelt ist, inklusiv dem gesamten Einwerben von Fördermitteln.

 

Solche Existenzgründer verlangt nach Nachahmung, Dittrich hat Hoffnung, das im Zuge der Sanierung am Markt noch viel, viel mehr passiert.

 

Der Fahrradtourismus spielt für Bernburg und für die Stadt eine große Rolle

 

Wenn wir die Bedingungen für den Radtourismus verbessern können, ist das im Sinne der Stadt. Der neue Fahrradverleih und die gerade entstehende Radstätte an der Wachgasse werden die Radfahrer Infrastruktur entscheidend nach vorn bringen, das wird den Tourismus nach Bernburg führen, den wir uns wünschen.

 

Die Verknüpfung zum blauen Band mit anderen touristischen Angeboten im Bereich Wassertourismus

 

Zur Zeit wird in der Stadtverwaltung intensiv über das integrierte Stadtentwicklungskonzept in Bernburg diskutiert. Dabei geht es neben der Innenstadtentwicklung um die gesamte Wasserfront unterhalb des Schlosses. ISEK 2030 ist ein Projekt von zentraler Bedeutung, diese touristische Ecke "Wasserfront Bernburg" zu entwickeln. Da wird es unabhängig von der Problematik Wohnmobil-Stellplatz, Camping oder Wassertourismus auch noch viele andere Ideen geben. Die Stadt will mit Baileitplanung und Bebauungsplänen die Vorraussetzungen schaffen, in Kürze die Förderkulisse zu erweitern, um eventuell bis 2030 Fördermittel einzuwerben. Weitere touristische Dinge wie ein großer Steganleger wären vorstellbar.



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