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Parkbahn Bernburg startet in 49. Saison

Die ersten Vorbereitungen für die 49. Saisoneröffnung der Parkbahn Bernburg laufen an, Start ist der 24. März um 10:00 Uhr.


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In den letzten Tagen begannen die ersten Vorbereitungen für die Saisoneröffnung der Parkbahn Bernburg am 24. März um 10:00 Uhr. Lokführer Thomas Stieglitz und Torsten Jagusch haben bis dahin alle Hände voll zu tun, die Strecke auf Vordermann zu bringen. In den nächsten Wochen liegt viel Arbeit vor uns, erzählen die Lokführer, denn vor uns liegt die Eisenbahnbetriebsabnahme der Bundesbehörde für Bahnaufsicht. Dabei werden die Parkbahn, die Personale, die Gleis- und Signalanlagen überprüft und abgenommen.

 

Die Geschichte der Bernburger Parkbahn

 

Die Geschichte der Pioniereisenbahn Druschba begann im Jahr 1969, als die heutige Parkeisenbahn zum ersten Mal durch den Bernburger Krumbholz tuckerte. Anlässlich des Internationalen Kindertages am 01. Juni 1969 wurde die kleine Schmalspurbahn eingeweiht. Die Strecke führte vom Bernburger Kurhaus bis zum Tierpark Bernburg. Erst im Jahre 1974 wurde die insgesamt 1,9 km lange Strecke bis zum Bernburger Paradies ausgebaut. Die Haltestellen im Krumbholz waren der Tiergarten und das Indianerdorf, dass Sportforum, wo sich auch eine Wechselweiche befand, der Kesslerturm und das Endziel Paradies. In der Hauptsaison fuhren zwei Bahnen in entgegen gesetzter Richtung und beförderten 112.000 Fahrgäste jährlich.

 

Die erste Grubenlok aus dem Schacht Friedenshall

 

Diese stammte aus dem Schacht Friedenshall. Gebaut wurde die Strecke durch den Auenwald von Mitarbeitern des Kaliwerkes, dem Sodawerk, dem Tiefbaukombinat, der Stadtwirtschaft, dem Bezirkskrankenhaus, der Polizei, der Sparkasse und Soldaten der russischen Armee, die in der Garnison an der Röße stationiert waren. „Druschba“, auf deutsch Freundschaft verband die deutsch-sowjetische Freundschaft der Bruderländer. Ernst-Thälmann Pioniere arbeiten am Wochenende als Schaffner, Lokschlosser und Kassierer.

 

DDR - Prominenz

 

Auch Margot Honecker, Sigmund Jähn und viele andere Prominente fuhren mit der Bahn, welche in der Spurbreite 600 angelegt war. Zwischen der Haltestelle Tierpark und der Straßenüberquerung in Richtung Sportplatz befand sich ein großer Springbrunnen, welcher an der Röße, zwischen Indianerdorf und Tiergarten mit großen Wasserfontänen die Landschaft verschönerte.



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