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Intelligentes Licht für Bernburg

Der Fuß- und Fahrradweg zwischen dem Stadtrand von Bernburg und dem Bahnübergang in Strenzfeld hat ein modernes Beleuchtungssystem bekommen.


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Der Fuß- und Fahrradweg zwischen dem Stadtrand von Bernburg und dem Bahnübergang in Strenzfeld hat ein modernes Beleuchtungssystem bekommen. Jahrelang setzte sich eine Gruppe engagierter Mitarbeiter der Hochschule Anhalt unter der Leiterin der Verwaltung, Sabine Thalmann, für die Beleuchtung des Weges, die das Pendeln zwischen den Ortsteilen sicherer macht, ein.

 

Das gemeinsame Pilotprojekt der Hochschule Anhalt, der Stadtwerke und der Stadt Bernburg ist eine Weltneuheit in der Straßenbeleuchtung. Es wird am 3. April 2018 um 20 Uhr offiziell eingeweiht. Der Präsident der Hochschule Anhalt, Professor Jörg Bagdahn, Henry Schütze, Oberbürgermeister der Stadt Bernburg und Gerald Bieling, Geschäftsführer der Stadtwerke, schwingen sich zusammen mit Entwicklern und Nutzern auf die Fahrräder, um die neuen Straßenlaternen persönlich zu testen.

 

„Die Laternen registrieren Bewegungen und tauschen sich untereinander aus. Sie geben nur dann ihre volle Leistung, wenn sich Personen auf der Strecke befinden, dadurch wird der Energieverbrauch deutlich reduziert.“, erklären die Professoren Ingo Chmielewski und Eduard Siemens vom Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen. Die beiden Ingenieure forschen seit acht Jahren an dem sogenannten SmartLighting-System in ihrem Labor „Future Internet Lab Anhalt“ an der Hochschule Anhalt in Köthen. „Hier an der Teststrecke zeigt es sich, ob das System wie gewünscht funktioniert“, so Siemens. Sie sammeln wichtige Erkenntnisse für die weitere Entwicklung ihrer Technologie. „Vor allem die Sensorik ist zu verbessern: Bei Personen und Radfahrern sollen die Lampen in ihrer vollen Kraft strahlen, Tiere hingegen im Schutz der Dunkelheit lassen“, fügt Chmielewski hinzu. Das patentierte Verfahren war ausschlaggebend für die Gründung eines Unternehmens, das die Technologie in der Region produzieren und optimieren wird. Erste Gespräche für weitere Projekte mit Kommunen laufen.



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