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Bundesminister Horst Seehofer zu Besuch in Bernburg


Grund für den Besuch war die Vorstellung von zwei Modellprojekten "SmartRegion". Hier will der Salzlandkreis als einer der ersten Pilotlandkreise in Deutschland Ideen und Erfahrungen aus Smart City-Projekten auf den ländlichen Raum übertragen und testen.


Heute startete die Deutschlandreise von Bundesinnenminister Horst Seehofer in Bernburg. Der Auftakt fand vor geladenen Gästen im Kreishaus des Salzlandkreis satt, wo ihn Landrat Markus Bauer herzlich begrüßte. Grund für den Besuch war die Vorstellung von zwei Modellprojekten "SmartRegion". Hier will der Salzlandkreis als einer der ersten Pilotlandkreise in Deutschland Ideen und Erfahrungen aus Smart City-Projekten auf den ländlichen Raum übertragen und testen.

 

Der Salzlandkreis übernimmt damit eine deutschlandweite Vorreiterrolle bei der Entwicklung smarter ländlicher Regionen im Land. Das Ministerium des Innern, für Bau und Heimat setzt hierzu ein Zeichen und spannt den Schirm über die Initiative aus dem Salzlandkreis. Bundespolitik wird dadurch direkt vor Ort, im Herzen Sachsen-Anhalts, erlebbar.

Horst Seehofer machte sich ein Bild, wie es sich im Salzlandkreis lebt, ob es ausreichend Schulen, Ärzte, Banken oder Einkaufsmöglichkeiten gibt. Gerade im ländlichen Raum ist es wichtig, das die Menschen mobil bleiben. Angesichts schrumpfender Bevölkerung will der Salzlandkreis bundesweiter Vorreiter in der Frage werden, wie Künftig die Versorgung mit Internet, Einkaufsmöglichkeiten, Bildung und Gesundheit durch kluge neue Konzepte gesichert werden kann.

 

Eine Zusage von Horst Seehofer gab es für die Unterstützung eines kreatives Projektes in Alsleben, ob es dafür Geld geben wird, blieb jedoch offen. Konkret könnten Mitarbeiter eines mobilen Pflegedienstes beispielsweise Patienten mit zum Arzt oder Einkaufen nehmen.

 

Da der digitale Transformationsprozess technisch wie thematisch vielfältig ist, konzentrieren sich die Partner zunächst auf die Verbesserung der Mobilität von Menschen, Waren, Dienstleistungen und Daten.

 

Ein zweiter Schwerpunkt richtet sich auf bessere Sicherheit in öffentlichen Einrichtungen, wie Schulen, Krankenhäuser, Verwaltungen, und in öffentlichen Verkehrsmitteln.

 

Markus Bauer möchte das Vorhaben nutzen und an die regionalen Anstrengungen im Breitbandausbau anknüpfen, damit diese, mit den Kommunen erarbeitete Grundvoraussetzung auch für die künftigen kommunalen digitalen Transformationsprozesse nutzbar wird.




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