Dieser bietet künftig dringend benötigte funktionale Ergänzungen wie moderne Garderoben, barrierefreie Sanitäranlagen, einen Catering-Bereich sowie einen großzügigen Außenbereich.
Das Kurhaus Bernburg, seit mehr als einem Jahrhundert ein architektonisches Juwel und kulturelles Zentrum der Stadt, erfährt derzeit eine umfassende Sanierung und Modernisierung. Mit einem Investitionsvolumen von 11 Millionen Euro setzt die Stadt Bernburg ein starkes Zeichen für den Erhalt und die Zukunftsfähigkeit dieses bedeutenden Baudenkmals.
Ein zentraler Bestandteil der Sanierungsmaßnahmen ist der Bau eines zweigeschossigen Neubaus im hinteren Bereich des Kurhauses. Dieser bietet künftig dringend benötigte funktionale Ergänzungen wie moderne Garderoben, barrierefreie Sanitäranlagen, einen Catering-Bereich sowie einen großzügigen Außenbereich. Die Rohbauarbeiten für den Neubau sind inzwischen nahezu abgeschlossen und markieren damit einen wichtigen Meilenstein des Gesamtprojekts.
Das am 8. November 1902 eröffnete Kurhaus hatte zuletzt an Funktionalität und baulicher Substanz verloren. Seit dem Eigentumsübergang am 1. Juli 2019 treibt die Stadt Bernburg die dringend benötigte Sanierung aktiv voran. Die Arbeiten begannen im Sommer 2024 und sind für eine Bauzeit von rund zwei Jahren angesetzt. Die Fertigstellung ist für August 2026 geplant.
Neben dem Neubau werden auch umfangreiche technische Modernisierungen am denkmalgeschützten Jugendstilgebäude vorgenommen. Dazu zählen:
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Verbesserung des Brandschutzes
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Reaktivierung der Emporen und Balkone
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Einbau neuer Licht- und Tontechnik im Bühnenbereich
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Erneuerung der Heizungs- und Elektroanlagen
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Dach- und Fassadensanierung
Zur Finanzierung erhält die Stadt Bernburg Städtebaufördermittel aus den Programmen „Soziale Stadt“ und „Sozialer Zusammenhalt“, bereitgestellt durch Bund, Land Sachsen-Anhalt und die Stadt selbst. Diese Unterstützung macht es möglich, das Kurhaus als kulturellen Treffpunkt zu erhalten und gleichzeitig zukunftsfähig zu gestalten.
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