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Bernburger Krankenhausbau steht auch in Berlin

Screenshot Bezirksamt Neuköln
Screenshot Bezirksamt Neuköln

Bernburg, 4. August 2025 – Eine spektakuläre Entdeckung verbindet Bernburg mit der Bundeshauptstadt: Das Hauptgebäude des Bernburger Ameos-Klinikums hat einen nahezu identischen architektonischen Zwilling – und dieser steht in Berlin-Britz. Es handelt sich um das Gebäude des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes Britz, gelegen in der Blaschkoallee 32, 12359 Berlin.

 

🔍 Ein doppeltes Bauwerk – durch Zufall entdeckt Der Bernburger Friseur Sven Krone-Braun stieß beim Anschauen einer RBB-Sendung über Berlins schönste Kieze auf eine Szene, die ihn stutzig machte: Das gezeigte Gebäude sah exakt aus wie das Bernburger Krankenhaus. Nach mehrfachem Zurückspulen war für ihn klar: „Das ist unser Krankenhaus – nur in Berlin!“ Seine Entdeckung führte zu intensiven Recherchen, die nun ein überraschendes Ergebnis zutage fördern.

 

🏛️ Ein Architekt, zwei Städte Beide Gebäude – das Bernburger Krankenhaus, eröffnet am 1. Mai 1895, und der Berliner Kinder- und Jugendgesundheitsdienst – stammen aus der Feder des renommierten Architekten Paul Eberhard Schultze-Naumburg. Der Vertreter der Reformarchitektur entwarf beide Bauten nach einem nahezu identischen Konzept: symmetrische Fassaden, markante Risalite und ein zentraler Turm prägen das Erscheinungsbild.

 

📍 Der Berliner Zwilling heute Das Gebäude in der Blaschkoallee 32 wird heute vom Gesundheitsamt Neukölln als Standort des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes Britz genutzt

Es dient der medizinischen Versorgung und Beratung von Kindern und Jugendlichen und ist ein aktiver Teil der Berliner Gesundheitsinfrastruktur. Die bauliche Substanz ist weitgehend erhalten – die Ähnlichkeit mit dem Bernburger Original ist verblüffend.

 

🌉 Bernburg und Berlin – verbunden durch Architektur Die Entdeckung des Zwillingsgebäudes eröffnet neue Perspektiven für die Stadtgeschichte Bernburgs. „Dass unser Krankenhaus ein architektonisches Pendant in Berlin hat, ist eine kulturelle Sensation“, sagt Krone-Braun. Die Stadt prüft nun, ob diese Verbindung in zukünftigen Projekten – etwa in der Städtepartnerschaft, im Tourismus oder in der Bildung – aufgegriffen werden kann.

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