Bernburg, 24. August 2025 – Ein außergewöhnlicher Einsatz sorgte am Sonntagmittag für Aufsehen in Bernburg: Ein Pferd war hinter dem Friedhof II an der Parkstraße in die Fuhne gestürzt und steckte stundenlang im Schlamm fest. Spaziergänger entdeckten das Tier gegen 11:48 Uhr und verständigten umgehend die diensthabende Bereitschaft der Feuerwehr. Es folgte eine aufwendige Rettungsaktion unter schwierigen Bedingungen.
Die Einsatzkräfte trafen vor Ort auf ein erschöpftes Pferd, das offenbar durch einen beschädigten Zaun gebrochen war und sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte. Der Böschungsbereich entlang der Fuhne war auf beiden Seiten so steil, dass ein Herausführen des Tieres ohne technische Hilfe unmöglich war.
Zur Unterstützung wurde ein Veterinär hinzugezogen, der das Tier zunächst auf äußere Verletzungen untersuchte und ein Beruhigungsmittel verabreichte. Nachdem dieses wirkte, konnte das Pferd mithilfe von Leinen, B-Schläuchen und der Seilwinde des Rüstwagens behutsam aus dem Schlamm gezogen werden.
Im Einsatz waren:
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Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF20
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Rüstwagen RW2
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Ordnungsamt Bernburg
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Tierarzt zur medizinischen Betreuung
Nach der erfolgreichen Rettung wurde das Pferd erneut untersucht und wenig später wohlbehalten an seine Besitzer übergeben. Der Einsatz zeigte eindrucksvoll, wie wichtig schnelle Hilfe, gute Koordination und fachkundige Unterstützung sind – und dass die Feuerwehr weit mehr leistet als nur Brandbekämpfung.
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