
Bernburg, 05.09.2025 – Ein plötzlicher Zusammenbruch, Bewusstlosigkeit, Krampfanfälle: In solchen Momenten entscheidet oft der Bruchteil einer Sekunde über Leben und Tod. Für Betroffene und Angehörige verändert sich das Leben schlagartig. Für die Ärztinnen und Ärzte beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Genau hier entfaltet das Kopfzentrum am AMEOS Klinikum Bernburg seine volle Stärke – mit gebündelter medizinischer Kompetenz und gelebter Teamarbeit.
🏥 Interdisziplinäre Spitzenmedizin unter einem Dach
Im Kopfzentrum arbeiten Fachleute aus Neurologie, Neurochirurgie, Neuroradiologie, Intensivmedizin und Anästhesie Hand in Hand. Ziel: Erkrankungen des Gehirns und Nervensystems schnell erkennen und optimal behandeln.
„Unsere Patientinnen und Patienten profitieren von der engen Verzahnung von Diagnostik und Therapie – alles ist sofort verfügbar und perfekt abgestimmt“, erklärt Dr. med. Alexander Knörnschild, Leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie.
Auch Dr. med. Stefan Probst, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, betont:
„In akuten Notfällen zählt jede Sekunde. Wir stabilisieren die lebenswichtigen Funktionen, damit das Team sofort eingreifen kann.“
Dr. med. Oliver Beuing, Chefarzt der Interventionellen Neuroradiologie, ergänzt:
„Dank moderner Kathetertechnik führen wir viele Eingriffe am Gehirn minimalinvasiv durch – oft direkt nach der Einlieferung. Das gelingt nur durch tägliche interdisziplinäre Zusammenarbeit.“
🩺 Breites Behandlungsspektrum – von Notfall bis Nachsorge
Das Kopfzentrum behandelt:
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Akute Notfälle wie Schlaganfälle, Hirnblutungen, Krampfanfälle, Hirnentzündungen
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Chronische Erkrankungen wie Parkinson, Multiple Sklerose, Nerven- und Muskelerkrankungen
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Hirntumoren, Unfallverletzungen und Gefäßveränderungen
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Minimalinvasive Eingriffe zur Beseitigung von Gefäßverschlüssen oder Aneurysmen
🧪 Ein Fall, der Leben rettete
Ein Patient mit schweren Krampfanfällen wurde eingeliefert. Die Diagnose: Hirnblutung durch ein geplatztes Aneurysma. Innerhalb kürzester Zeit griffen die Fachbereiche ineinander:
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✅ Intensivmedizin sicherte Atmung und Kreislauf
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✅ Neuroradiologie verschloss das Aneurysma per Katheter
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✅ Neurochirurgie entfernte den Bluterguss
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✅ Anästhesie und Intensivmedizin überwachten den Patienten rund um die Uhr
„Dieses abgestimmte Vorgehen rettet Leben. Jeder Schritt baut auf den anderen auf – das funktioniert nur in einem Zentrum, in dem Teamarbeit selbstverständlich ist“, sagt PD Dr. med. Bernhard Rieger, Chefarzt der Neurochirurgie und Leiter des Kopfzentrums.
🌍 Fortschritt für die Region
Das Kopfzentrum am AMEOS Klinikum Bernburg steht für moderne, schnelle und patientenorientierte Versorgung. Hier greifen Diagnose, Therapie und Nachsorge wie Zahnräder ineinander – effizient, sicher und menschlich.
Denn wenn jede Sekunde zählt, zählt vor allem eins: Teamarbeit.
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