Bernburg, 17.09.2025 - Der Industrieabfall-Verwerter Befesa setzt ein starkes Zeichen für nachhaltige Industrieentwicklung in Sachsen-Anhalt: Mit dem offiziellen Baustart für eine neue Produktionshalle im Gewerbegebiet West von Bernburg beginnt das Unternehmen eine umfassende Erweiterung seines Aluminium-Sekundärschmelzwerks. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 30 Millionen Euro – verbunden mit dem Ziel, die Produktionskapazitäten zu verdoppeln und neue Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.
🔧 Modernisierung und Wachstum Der Antrag zur Erweiterung und Modernisierung der bestehenden Anlage wurde bereits beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt eingereicht. Die neue Halle wird mit modernster Recyclingtechnologie ausgestattet und soll vor allem Aluminium-Schrott aus dem nahegelegenen Novelis-Werk in Nachterstedt verarbeiten. Befesa garantiert dabei höchste Sicherheits- und Umweltstandards, um sowohl ökologisch als auch ökonomisch nachhaltige Produktion zu gewährleisten.
🌍 Nachhaltigkeit im Fokus Im bestehenden Werk werden jährlich 130.000 Tonnen Aluminium-Schrott recycelt, woraus 90.000 Tonnen hochwertiges Sekundäraluminium entstehen. Der Recyclingprozess benötigt lediglich 5 % der Energie im Vergleich zur Primäraluminiumherstellung – ein bedeutender Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz.
💬 Statement von Befesa „Mit dieser Investition bekräftigen wir unser langfristiges Engagement für die Region Bernburg und für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft im Aluminiumbereich“, so ein Unternehmenssprecher. „Wir freuen uns, durch den Ausbau nicht nur unsere Kapazitäten zu erhöhen, sondern auch neue Perspektiven für Fachkräfte in der Region zu schaffen.“
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