Bernburg, 14.10.2025 - Vor genau 53 Jahren, im Rahmen des 4. Bernburger Rosenfestes 1972, wurde auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Hallemann ein Ort geschaffen, der Generationen von Kindern begeisterte: das Indianerdorf mit dem Eiscafé „Bärenburg“ und der Gaststätte „Rößeschenke“. In Anwesenheit prominenter Gäste – darunter Margot Honecker und der gebürtige Bernburger Hans-Joachim Böhme – wurde die Freizeitanlage feierlich eröffnet und entwickelte sich rasch zu einem beliebten Ausflugsziel für Familien aus der gesamten Region.
Die Tipis, das Lagerfeuer, die fantasievollen Spiele – für viele Bernburgerinnen und Bernburger war das Indianerdorf ein Ort lebendiger Kindheitserinnerungen. Heute jedoch ist von der einstigen Attraktion kaum mehr etwas erhalten. Umso größer ist das Interesse an einer möglichen Wiederbelebung dieser besonderen Freizeiteinrichtung.
Wer besitzt noch Fotos, Postkarten, Pläne oder persönliche Erinnerungsstücke aus der Zeit des Indianerdorfs? Wer kann Geschichten erzählen, die das Flair und die Bedeutung dieses Ortes lebendig machen?
Alle Materialien und Hinweise sollen helfen, die Geschichte des Indianerdorfs zu dokumentieren – und vielleicht sogar eine originalgetreue oder moderne Neuinterpretation zu ermöglichen.
Geschichten oder Bilder an [email protected] oder WhatsApp 0163 1616731.
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