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Einladung zur Gedenkveranstaltung: Erinnern, Bewahren, Mahnen

Bildrecht: Judith Gebauer, Arbeitskreis Jüdische Geschichte in Bernburg
Bildrecht: Judith Gebauer, Arbeitskreis Jüdische Geschichte in Bernburg

Bernburg, den 28.10.2025 - Der Arbeitskreis Jüdische Geschichte lädt im Herbst zu mehreren Veranstaltungen ein, die dem Gedenken an jüdisches Leben in der Stadt gewidmet sind. Seit Jahren engagieren sich die Mitglieder des Arbeitskreises für die Pflege und Erhaltung historischer Spuren und setzen damit ein Zeichen gegen das Vergessen.

 

Im Mittelpunkt steht die Gedenkveranstaltung am Samstag, 9. November, zum 87. Jahrestag der Pogromnacht. Um 16 Uhr findet an der ehemaligen Synagoge in Bernburg (Eingang Buschweg, Kita „Marienkäfer“) eine ökumenische Andacht statt. Kreisoberpfarrer Sven Baier und Pfarrer Thomas Fichtner gestalten die Veranstaltung gemeinsam. Als Rednerin wird Oberbürgermeisterin Dr. Silvia Ristow erwartet.

 

Bereits am Donnerstag, 7. November, lädt die Kulturstiftung Bernburg zu einem Vortrag mit Joachim Grossert ein. Unter dem Titel „Lebensrettende Mischehe – Wie Jüdinnen in Bernburg den Holocaust überlebten“ beleuchtet der Referent von 15 bis 16 Uhr ein kaum bekanntes Kapitel der Stadtgeschichte. Veranstaltungsort ist die Friedrichstraße 27.

 

Am Volkstrauertag, Sonntag, 16. November, öffnet der Jüdische Friedhof am Rößeberg seine Tore für Besucher. Zwischen 14 und 16 Uhr werden Führungen angeboten, jeweils um 14.15 Uhr und 15 Uhr. Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

 

Der Arbeitskreis Jüdische Geschichte in Bernburg, dem unter anderem Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche, der Stadtverwaltung, der Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie“, der Bernburger Schulen sowie des Museums Schloss Bernburg und der Synagoge Gröbzig angehören, freut sich über zahlreiche Teilnehmende.

 

Die Veranstaltungen sind öffentlich. Der Eintritt ist frei.

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