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Hoher Besuch im SOS-Kinderdorf Sachsen-Anhalt: Eduard Prinz von Anhalt zu Gast in Bernburg

Bernburg. Das SOS-Kinderdorf Sachsen-Anhalt durfte am 10. Dezember einen besonderen Gast begrüßen: Eduard Prinz von Anhalt, Nachfahre des traditionsreichen Hauses Anhalt-Askanien, besuchte gemeinsam mit dem Weihnachtsmann die Einrichtung und sorgte für strahlende Kinderaugen und festliche Stimmung.

 

Der Prinz, dessen Familiengeschichte bis zu Sophie von Anhalt-Zerbst – besser bekannt als Katharina die Große – zurückreicht, beeindruckte mit seiner warmherzigen Art und seinem lebendigen Interesse an den Kindern und Mitarbeitenden. Seit Jahren engagiert er sich als Brückenbauer zwischen Ost und West und setzt sich dafür ein, bedeutende Kunstschätze seiner Familie aus der Ukraine und Russland nach Sachsen-Anhalt zurückzuführen.

 

Bereits im November 2021 hatte Prinz Eduard von Anhalt voller Stolz die Schirmherrschaft für das SOS-Kinderdorf Sachsen-Anhalt übernommen. Sein Engagement begründet er mit einer tiefen persönlichen Verbundenheit: „Was uns verbindet, sind die Kinder und die Bedürftigkeit von Kindern, die Liebe und Aufmerksamkeit brauchen“, sagte er in der vergangenen Woche in Ballenstedt. Dort wurde er als Sohn des Herzogs von Anhalt geboren und verbrachte seine ersten Lebensjahre – unweit von Bernburg, dessen Schloss eng mit der Geschichte seiner Familie verwoben ist.

 

Die Übernahme der Schirmherrschaft versteht der Prinz als „liebevolle Verpflichtung“. Als Zeitzeuge einer schwierigen Kindheit wolle er sich heute besonders für die Menschen der Zukunft einsetzen. „Diese Aufgabe übernehme ich voller Stolz und Freude“, betonte er.

 

Auch der „Askanische Hausorden Albrecht der Bär“ kündigte an, künftig verstärkt Projekte zu unterstützen, die schutzbedürftigen Kindern Werte, Orientierung und ein Gefühl von Heimat vermitteln – so wie es das SOS-Kinderdorf in Bernburg tagtäglich leistet.

 

Der Besuch des Prinzen war ein Tag voller Wärme, Geschichte und echter Weihnachtsmagie – ein Moment, der das Kinderdorf und seine Bewohnerinnen und Bewohner nachhaltig berührte und bestärkte.