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Zwischen Asylstelle und Jobcenter: „Coffee to Stay“ eröffnet neue Begegnungsstätte in Bernburg

Bernburg (Saale). Mitten im Behördenalltag, zwischen Formularen, Wartebereichen und Beratungsterminen, entsteht in Bernburg ein neuer Ort der Begegnung: Das „Coffee to Stay“ hat seine Türen geöffnet und lädt Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte zu Austausch, Unterstützung und gemeinsamer Zeit ein. Die neue Begegnungsstätte in der Friedensallee 23 versteht sich als niedrigschwelliger Treffpunkt – offen, alltagsnah und mitten im Leben.

 

Im „Coffee to Stay“ stehen nicht Aktenordner oder Schreibtische im Mittelpunkt, sondern Gespräche, gemeinsames Lernen und kreative Aktivitäten. In entspannter Café-Atmosphäre können Besucher miteinander ins Gespräch kommen, neue Kontakte knüpfen, andere Kulturen kennenlernen und ganz nebenbei ihre Deutschkenntnisse verbessern – ein zentraler Baustein für gelingende Integration und gesellschaftliche Teilhabe.

 

Geöffnet ist der Treffpunkt montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr. Neben kostenfreiem WLAN bietet das „Coffee to Stay“ ein vielseitiges Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dazu gehören ein Deutschcafé, Hausaufgabenhilfe von Schülern für Schüler, Sprach- und Gesellschaftsspiele, Vorlesestunden sowie kreative Angebote wie Handarbeitszirkel und Gestalten. Ergänzend gibt es allgemeine Unterstützung im Alltag, Hinweise auf Beratungsangebote, Informationen zu örtlichen Vereinen sowie thematische Informationsveranstaltungen. Auch Tauschbörsen und kleine Ausstellungen sind in Planung.

 

„Wir wollen hier lernen und lachen, spielen und stricken – und vor allem miteinander ins Gespräch kommen“, betont das Projektteam. Interessierte sind ausdrücklich eingeladen, eigene Ideen einzubringen und das Angebot aktiv mitzugestalten.

 

Zu finden ist das „Coffee to Stay“ in der Friedensallee 23, 06406 Bernburg (Saale). Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 03471/6257320 oder über eine WhatsApp-Gruppe. Der Treffpunkt versteht sich als offener Raum für alle, die neugierig sind, Gemeinschaft suchen und einen Ort brauchen, der zwischen Asylstelle und Jobcenter vor allem eines bietet: Begegnung.