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CDU im Salzlandkreis zeigt Geschlossenheit und Gestaltungswillen

Foto: Facebook @Daniel Schlothmann-Jeschek
Foto: Facebook @Daniel Schlothmann-Jeschek

Schönebeck/Bad Salzelmen – Der Neujahrsempfang im Dr.-Tolberg-Saal hat am gestrigen Abend ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Zuversicht gesetzt. Mehr als 100 Gäste aus Wirtschaft, Vereinen, Verwaltung und Partei folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit zum Austausch über die politischen Herausforderungen und Chancen des kommenden Wahljahres 2026. Die Atmosphäre war geprägt von Optimismus und einem ausgeprägten Gemeinschaftsgefühl.

 

Besonders erfreut zeigten sich die Gastgeber darüber, Ministerpräsident Dr. Rainer Haseloff als Hauptredner begrüßen zu dürfen. Seine Ausführungen verliehen der Veranstaltung einen besonderen Rahmen und unterstrichen die Bedeutung eines konstruktiven politischen Dialogs.

 

In seiner Rede stellte Stefan Ruland zentrale Schwerpunkte seiner politischen Arbeit vor. Ruland, der seit 1999 Mitglied der CDU ist und seit 2015 den Stadtverband Bernburg führt, betonte seine tiefe Verwurzelung in der Region. Als verheirateter Familienvater mit zwei Kindern und langjähriger kommunalpolitischer Mandatsträger setzt er sich für eine lebenswerte, von Toleranz und Zusammenhalt geprägte Heimat ein. Seit 2014 gehört er dem Stadtrat von Bernburg an, seit 2019 als Fraktionsvorsitzender. Darüber hinaus ist er Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Bernburg GmbH und Mitglied im Aufsichtsrat der Bernburger Freizeit GmbH.

 

Bei der Landtagswahl 2021 gewann Ruland das Direktmandat im Wahlkreis Bernburg mit 34,7 Prozent der Erststimmen. Im Landtag engagierte er sich zunächst im Ausschuss für Petitionen und ist seit Oktober 2021 Mitglied im Finanzausschuss. Seit August 2022 wirkt er zudem als finanzpolitischer Sprecher seiner Fraktion.

 

In seiner Rede hob Ruland hervor, wie wichtig es sei, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Region weiter zu verbessern und insbesondere bürokratische Hürden abzubauen. Leistung müsse sich lohnen, und gesellschaftliche Debatten sollten von Anerkennung statt von Neid geprägt sein. Er betonte, dass der Staat sorgsam mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger umgehen müsse und dass nicht die Einnahmen, sondern die Ausgaben das eigentliche Problem darstellten. Investitionen sollten sich vor allem auf Bildung, Infrastruktur und die öffentliche Ordnung konzentrieren. Ebenso wichtig sei die Unterstützung von Vereinen und ehrenamtlichem Engagement, das den sozialen Zusammenhalt maßgeblich stärke.

 

Ein besonderes Anliegen ist Ruland die kulturelle Identität der Region. Er sprach sich erneut dafür aus, das Pretziener Wehr als UNESCO-Weltkulturerbe anzuerkennen, um die Bedeutung dieses historischen Bauwerks stärker ins Bewusstsein zu rücken. Deutliche Worte fand er zur Forderung der AfD, die Schulpflicht abzuschaffen. Eine solche Maßnahme würde gesellschaftliche Gräben vertiefen und schade sowohl den Kindern als auch der Gesellschaft insgesamt.

 

Zum Abschluss rief Ruland zu einer besseren Diskussionskultur auf. Politik müsse vom Miteinander leben, nicht vom Gegeneinander. Der Dialog mit allen Bürgerinnen und Bürgern – auch mit jenen, die andere politische Ansichten vertreten – sei unverzichtbar für eine starke demokratische Gesellschaft.

 

Der Neujahrsempfang machte deutlich, wie groß die Bereitschaft ist, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und die Region positiv zu gestalten. Mit diesem Rückenwind blickt die CDU im Salzlandkreis entschlossen und zuversichtlich auf das Wahljahr 2026.