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Neue Foodsharing- und Verschenk-Community wächst im Salzlandkreis

Salzlandkreis – Eine junge, rein privat organisierte Initiative sorgt derzeit in mehreren Städten des Salzlandkreises für Bewegung: Über WhatsApp haben sich innerhalb weniger Wochen mehrere Verschenk- und Foodsharing-Gruppen gebildet, die vor allem in Staßfurt bereits bemerkenswerten Zulauf verzeichnen. Ziel ist es, brauchbare Gegenstände weiterzugeben, Lebensmittel vor der Tonne zu bewahren – und Menschen unkompliziert miteinander zu vernetzen.

 

Staßfurt als Herzstück der Bewegung

Besonders dynamisch entwickelt sich die Staßfurter Community. Die Verschenk-Gruppe „Zu verschenken SFT & Umgebung“, die am 20. Januar 2026 gegründet wurde, zählt inzwischen knapp 150 Mitglieder. Die Aktivität ist hoch: Möbel, Kleidung, Haushaltswaren und vieles mehr haben bereits neue Besitzerinnen und Besitzer gefunden.

 

Auch die Foodsharing-Gruppe, die seit dem 20. Dezember 2025 besteht, wächst stetig. Rund 90 Menschen beteiligen sich derzeit daran, überschüssige Lebensmittel zu teilen, statt sie wegzuwerfen. Von Brot über Obst bis hin zu Fertigprodukten – vieles konnte bereits gerettet werden.

 

Regionale Gruppen im Aufbau

Neben Staßfurt entstehen weitere Gruppen in Aschersleben, Bernburg (BBG), Schönebeck (SBK) und Hettstedt (HBS). Die regionalen Chats wurden erst gestern eingerichtet, entsprechend klein sind die Mitgliederzahlen noch. Doch die Initiatorinnen und Initiatoren sind optimistisch: „Es geht nicht um schnelle Zahlen, sondern darum, dass Menschen überhaupt anfangen, miteinander zu teilen“, heißt es aus der Community.

 

In Aschersleben zeigt sich bereits ein vorsichtiger Aufwärtstrend. Auch hier wird darauf gesetzt, dass sich die Idee Schritt für Schritt herumspricht.

 

Ein Projekt ohne Selbstdarstellung – dafür mit viel Wirkung

Die Organisierenden betonen, dass es ihnen nicht um persönliche Sichtbarkeit geht. Vielmehr soll die Initiative möglichst viele Menschen erreichen – und vielleicht auch lokale Betriebe, die überschüssige Waren abgeben möchten.

„Wir wollen einfach, dass weniger weggeworfen wird und Dinge, die noch gut sind, weiter genutzt werden“, heißt es aus der Gruppe. Der Ansatz ist bewusst niedrigschwellig: keine Vereinsstrukturen, keine Verpflichtungen, nur freiwilliges Engagement.

 

Mitmachen ist einfach

Wer sich beteiligen möchte, kann den Gruppen unkompliziert über WhatsApp beitreten:

Die Initiatorinnen und Initiatoren hoffen, dass sich die Idee weiter im Salzlandkreis verbreitet – und dass künftig noch mehr Dinge und Lebensmittel einen neuen Weg finden, statt im Müll zu landen.