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Bernburg - Feiern gehört zum Leben


BERNBURG/AS. Feiern gehört zum Leben. Davon ist Kay Gut, alias Mr. Goodman, überzeugt. Der DJ und Entertainer belässt er aber nicht nur bei Worten, sondern er will eine gute Partyszene in Bernburg etablieren. Denn Bernburg war schon einmal ein Hotspot, als das Bernabeum von Anfang der 2000er bis 2013 Leute aus einem größeren Umkreis anlockte. Das Konzept des Bernabeums in der damaligen Form gibt es nicht mehr. Dafür gibt es heute das „Salzwerk“ am PEP-Markt an der Kalistraße. Es ist Event- und Partyort. Hier kann man größere Veranstaltungen wie den Karneval oder auch „Bernburg tanzt“, eine frühere Idee, deren Namen jahrelang geschützt war und die Kay Gut wieder aufgriff, nachdem der Schutz des Namens abgelaufen war, über die Bühne bringen.

 

Doch zu einer richtigen Partyszene gehört für Kay Gut mehr. Dazu zählen auch kleinere Orte, wo man sich trifft und den Feierabend oder einfach den Tagesausklang genießt, so Kay Gut. Den Treff beim „Vine after Work“ jeden ersten Donnerstag im Monat im ViCo - Cucina Elefantastica zum Beispiel, sieht er als gelungen an. Das sei ein guter Anfang und ziehe Leute abends in die Innenstadt. Jetzt gibt es noch einen zweiten Anlaufpunkt, bei dem gerade daran getüftelt wird, wie es ablaufen kann. Premiere war bereits am 7. Februar. Da wurde das „El Sol Latino“ an der kleinen Halleschen Straße in Bernburg mit einer Opening Party eröffnet.

 

Eine dritte Location, die sich anbahnt, ist das ehemalige Karl‘s am Karlsplatz in Bernburg, das jetzt „Sale e Pepe“ heißt und mit einem neuen Betreiber neu eröffnet hat. Hier wird es am Samstag, 21. Februar, ab 21 Uhr die Opening Party Night geben. Derzeit wird an einem Konzept gearbeitet, wie es hier weitere Feiermöglichkeiten mit Musik geben kann.

 

Kay Gut sieht sich nicht nur als DJ, sondern auch als Produzent. „Ich muss das nicht alles allein machen“, sagt er. Er wolle den Anstoß geben, dass es mehrere Angebote gibt. Eine weitere Idee ist, dass sich Newcomer vorstellen können und eine Chance bekommen, sich öffentlich zu präsentieren. Dabei legt der DJ Wert darauf, die Leute bei ihrer Performance live zu sehen.

 

Kay Gut ist 2019 zurück nach Bernburg gekommen. Er hatte zuvor 20 Jahre in Hamburg seinen Stil geprägt und auch in Berlin Auftritte. Dabei hatte er ganz solide einen Beruf in der Hotelbranche erlernt, bekam bei einem Sommerfest Lust, damals noch mit CD, Musik für die Feierlaunigen zu mischen. Ein Zufall gab dann einen weiteren Impuls. Bei einer Silvesterparty im "Schlehdorn" in Gröna war der DJ ausgefallen und Kay Gut sprang spontan ein. Er fand Gefallen an der Arbeit. Nach einem Aufenthalt im Ausland zog es ihn nach Hamburg. Dort wurde auf der Reeperbahn in einem Laden ein DJ gesucht und so wurde das sein Beruf. „Ich hatte Glück. Man gab mir freie Hand.“ Und so veranstaltete er die 1. Ossiparty in Hamburg unter dem Titel „Ostival der Liebe.“


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