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Stadt Nienburg erhält 2,1 Millionen Euro Fördermittel für Schloss Nienburg

Nienburg, 17. März 2026 – Die Stadt Nienburg hat vom Land Sachsen-Anhalt einen Fördermittelbescheid in Höhe von 2,1 Millionen Euro für das Schloss Nienburg erhalten. Ziel ist die langfristige Sanierung und Öffnung des Areals für die Öffentlichkeit. Vertreterinnen und Vertreter von Stadt, Kreis und Land informierten gemeinsam vor Ort über die geplanten Maßnahmen.

 

Hintergrund: Historischer Kontext: Das Gelände umfasst den Innenhof des ehemaligen reichsten Benediktinerklosters, dessen Bausubstanz größtenteils erhalten ist. Aus dem Kloster wurde später ein Schloss, dessen historische Substanz durch behutsame Restaurierung wieder sichtbar gemacht werden sollen. Ziel der Förderung ist der Ausbau, die Instandsetzung und die öffentliche Zugänglichkeit des Geländes, die Rückführung von Bauteilen wie dem Eingangsportal an seinen ursprünglichen Ort sowie die Wiederherstellung tragender Strukturen, um einen nutzbaren und ansprechenden Außen- und Innenraum zu schaffen.

 

Projektumfang: Restaurierungs- und Sicherungsarbeiten an historischen Baustrukturen, Rückführung und Neuordnung von Bauteilen, einschließlich des Eingangsportals, sowie Maßnahmen zur Öffnung des Areals für die Bürgerinnen und Bürger, inklusive barrierearmer Zugänge, Infrastruktur und Besucherinformation. Ferner soll ein Aufbaupotenzial für kulturelle Nutzung, Veranstaltungen und Tourismusentwicklung geschaffen werden, mit Blick auf die Bach-Tradition vor Ort.

 

Bedeutung: Historisch bedeutsam ist Schloss Nienburg als kultureller Standort mit regionaler Bedeutung, verbunden mit dem historischen Konzert von Johann Sebastian Bach im Jahr 1716. Zukunftsperspektivisch bildet die Förderung den Auftakt für weitere Investitionen, um Nienburg als kulturellen Ort zu stärken und Raum für Bildung, Begegnung und Tourismus zu schaffen.

 

Zitate: Der Landrat hob hervor, dass dies der Einstieg in ein großes, aber notwendiges Vorhaben sei und die Chance biete, Nienburg als Bachort weiterzuentwickeln. Auf Kultur- und Landesebene wurde bestätigt, dass die Mittel aus dem Infrastrukturvermögen bereitgestellt wurden, um das Areal langfristig öffentlich nutzbar zu machen.

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