Bernburg – Beim Kreiswirtschaftsbetrieb im Salzlandkreis haben sich die offenen Forderungen in besorgniserregender Weise erhöht. Aktuellen Berichten zufolge belaufen sich die Außenstände inzwischen auf rund 6,8 Millionen Euro.
Ein externer Wirtschaftsprüfer hat in diesem Zusammenhang deutliche Mängel im Bereich Controlling und Management festgestellt. Insbesondere fehlende Steuerungsmechanismen sowie unzureichende Überwachung offener Forderungen haben demnach dazu beigetragen, dass sich die finanzielle Situation in diesem Umfang zuspitzen konnte.
Die Entwicklung stellt den Betrieb vor erhebliche Herausforderungen. Ziel muss es nun sein, die offenen Forderungen konsequent zu reduzieren und gleichzeitig strukturelle Verbesserungen einzuleiten. Dazu zählen unter anderem eine Optimierung interner Abläufe, ein effizienteres Forderungsmanagement sowie eine stärkere Kontrolle betrieblicher Prozesse.
Verantwortliche betonen, dass bereits erste Maßnahmen geprüft werden, um die finanzielle Stabilität des Betriebs wiederherzustellen und langfristig zu sichern. Dabei steht auch die Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit im Fokus.
Der Kreiswirtschaftsbetrieb erfüllt eine zentrale Aufgabe in der regionalen Daseinsvorsorge. Umso wichtiger ist es, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger durch nachhaltige und nachvollziehbare Lösungen zu stärken.
