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ERÖFFNUNG - Schwarz-weiß ist nicht gleich schwarz-weiß

BERNBURG/AS. „Bernburg schwarz auf weiß“ heißt die neue Ausstellung in der Marienkirche in Bernburg. Sie zeigt Zeichnungen von Udo Isensee. Seit einer Woche sind die Zeichnungen zu sehen und haben auch schon ihre Fans gefunden, denn rote Punkte sind ein Zeichen, dass die Werke Käufer gefunden haben.

 

Und wahrlich, für alteingesessene Bernburger finden sich darunter mit Feder, Kohle oder Bleistift festgehaltene Gebäude, die es in der Realität nicht mehr gibt.

 

Auch Silvia Ristow, Bernburgs Oberbürgermeisterin, bemerkte das bei der Eröffnung, als sie einen virtuellen Stadtbummel durch die Talstadt unternahm.

 

Pfarrer Wolfgang Wenzlaff zog einen Vergleich zum Thema der Ausstellung. Wenn er von der Kanzel etwas über schwarz-weiß verkünde, sei das meist mit Ärger verbunden, was man von den Bildern Isensees nun wirklich nicht sagen könne, zog er einen Vergleich, dass schwarz-weiß durchaus unterschiedliche Bedeutung habe.

 

Isensee selbst bedankte sich für die Möglichkeit, in der Marienkirche, die ebenfalls mit feinem Strich verewigt ist, seine Zeichnungen zeigen zu dürfen. Für ihn, der 1954 in Bernburg geboren wurde, war die Eröffnung am 12. April, dem 65. Jahrestag des ersten bemannten Weltraumfluges durch Juri Gagarin, mit einem persönlichen Ereignis verbunden. Zwei Tage zuvor war Isensee, der seit 2015 Vorsitzender des 1. Kunstkreises Sachsen-Anhalt e.V. Ist, erstmals Großvater geworden.

 

Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Juli zu den Öffnungszeiten der Marienkirche donnerstags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr zu sehen.