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Starkes Auftausalzgeschäft sorgt für deutlich höhere Absatzmengen bei K+S

Starkes Auftausalzgeschäft sorgt für deutlich höhere Absatzmengen bei K+S

 

Kassel/Bernburg, 12. Mai 2026 – Der Düngemittel- und Salzkonzern K+S ist mit einem starken ersten Quartal in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Besonders das Kundensegment Industrie+ profitierte von einem außergewöhnlich starken Auftausalzgeschäft infolge winterlicher Witterungsbedingungen.

 

Der Umsatz im Kundensegment Industrie+ stieg im ersten Quartal 2026 deutlich auf 383 Millionen Euro nach 300 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Haupttreiber dieser Entwicklung war die stark gestiegene Nachfrage nach Auftausalz. Die Absatzmenge im Segment erhöhte sich auf insgesamt 2,62 Millionen Tonnen und lag damit klar über dem Vorjahreswert von 1,81 Millionen Tonnen. Allein auf Auftausalz entfielen 1,49 Millionen Tonnen gegenüber 0,69 Millionen Tonnen im ersten Quartal 2025.

 

„Unser starkes Auftausalzgeschäft hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir sehr positiv in das Geschäftsjahr 2026 gestartet sind“, sagte der Vorstandsvorsitzende von K+S, Dr. Christian H. Meyer. Neben der hohen Nachfrage nach Auftausalz hätten auch gestiegene Kalipreise sowie eine konsequente Kostendisziplin zur positiven Entwicklung beigetragen.

 

Konzernweit erzielte K+S im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 1,061 Milliarden Euro nach 965 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis EBITDA stieg um rund 39 Prozent auf 279 Millionen Euro. Der bereinigte freie Cashflow verbesserte sich auf plus 87 Millionen Euro.

 

Vor dem Hintergrund der starken Geschäftsentwicklung hob K+S zudem die EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr 2026 an. Erwartet wird nun ein operatives Ergebnis zwischen 630 und 730 Millionen Euro. Bislang hatte der Konzern mit 600 bis 700 Millionen Euro gerechnet.

 

Auch am Standort Bernburg spielt das Auftausalzgeschäft weiterhin eine wichtige Rolle. Im dortigen Steinsalzwerk wird unter anderem Salz für den Winterdienst gewonnen.

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