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Bundespräsident Steinmeier würdigt ehrenamtliches Engagement in Bernburg

Foto: Frank Wyszkowski
Foto: Frank Wyszkowski

Bernburg, 20. Mai 2026 – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat heute im Rahmen seiner Deutschland-Tour zum Ehrentag zwei Mitmach-Aktionen in Bernburg besucht und dabei selbst tatkräftig mit angepackt. Im Mittelpunkt standen ehrenamtliches Engagement, gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Bedeutung gemeinschaftlicher Projekte für eine lebendige Demokratie.

 

Im Sozialzentrum Bernburg beteiligte sich der Bundespräsident an der Pflanzaktion „Bernburg blüht auf“. Gemeinsam mit Ehrenamtlichen aus Vereinen und Initiativen bepflanzte er Blumenkübel, die künftig den Innenhof des Sozialzentrums sowie den Bahnhofsvorplatz verschönern sollen. Die Aktion ist Teil der Vorbereitungen auf den Sachsen-Anhalt-Tag Anfang Juni und soll die Stadt grüner und lebenswerter machen.

 

„Wir brauchen Menschen, die sich anstrengen, das Land besser zu machen und es nicht schlecht zu reden. Wir brauchen Engagierte, die Menschen zusammenführen und nicht gegeneinander treiben“, betonte Steinmeier während seines Besuchs.

 

Anschließend besuchte der Bundespräsident das „Coffee to Stay“, wo er sich am Workshop „Bau Dein Spielzeug“ der Initiative „Kinderhand“ beteiligte. Gemeinsam mit Kindern, Ehrenamtlichen und pädagogischen Fachkräften sägte und schraubte Steinmeier fantasievolle Holzspielzeuge. Dabei wurde deutlich, was den Ehrentag ausmacht: Menschen kommen zusammen, helfen einander und schaffen mit den eigenen Händen etwas Bleibendes.

 

Steinmeier hob hervor, dass ehrenamtliches Engagement häufig im Verborgenen stattfinde, für die Gesellschaft jedoch unverzichtbar sei. Neben Anerkennung und Dank brauche es langfristig stabile Strukturen sowie Nachwuchs, um das Ehrenamt nachhaltig zu stärken.

 

Der Besuch in Bernburg steht im Zusammenhang mit dem erstmals bundesweit ausgerufenen Ehrentag anlässlich des 77. Geburtstags des Grundgesetzes am 23. Mai. Gemeinsam mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt möchte der Bundespräsident freiwilliges Engagement sichtbarer machen und die Bedeutung demokratischer Werte hervorheben.

 

Begleitet wurde der Besuch unter anderem von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze. Für Bernburg war es der erste Besuch Steinmeiers in seiner neunjährigen Amtszeit als Bundespräsident.

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