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Fischergasse und Mühlstraße werden zur Fahrradstraße

Die Vorteile des Radfahrens im Alltag selbst erleben, das geht am besten mit guter Infrastruktur. In den vergangenen Jahren hat sich dafür schon einiges getan: Radwege wurden gebaut und ausgebaut, Straßen mit für den Radverkehr vorgesehenen Fahrspuren markiert, Geschwindigkeitsreduzierungen in Nebenstraßen für ein sichereres Miteinander auf der Fahrbahn umgesetzt, vermehrt gute Radabstellanlagen platziert. Im vergangenen Jahr wurde in Kleinwirschleben die erste Fahrradstraße unserer Stadt eingerichtet.

 

Als wichtige Radverkehrsverbindung der Stadt sollen die Fischergasse und Mühlstraße nun als Fahrradstraße ausgewiesen werden. Immerhin sind sie ein Teil des Saaleradweges und werden auch rege vom Alltagsradverkehr befahren. Als Fahrradstraße soll der Radverkehr hier künftig Vorrang haben.

 

Auch wenn die Fahrradstraße künftig weiterhin vom Autoverkehr befahren werden darf – schließlich dient sie auch der Erreichbarkeit der anliegenden Wohn- und Geschäftshäuser – soll mit ihrer Einrichtung eine größere Attraktivität für den Radverkehr erreicht werden. In Fahrradstraßen darf höchstens 30 km/h gefahren werden. Beim Überholen innerorts ist auch in Fahrradstraßen auf den Mindestabstand von 1,50 Metern von Kraftfahrzeugführern gegenüber dem Radverkehr zu achten. In Fahrradstraßen dürfen Radler grundsätzlich nebeneinander fahren, sie dürfen aber durchaus schnellere Verkehrsteilnehmer überholen lassen.

 

Am 15. Juni 2026 wird die Oberbürgermeisterin, Silvia Ristow um 15:00 Uhr in der Fischergasse in Höhe des Parkplatzes unterhalb des Schlosses der interessierten Öffentlichkeit die Fahrradstraße ihrer Bestimmung übergeben.

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