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Nach Jahren der Suche: Fördermittel für Marktbrücke in Sicht

Bernburg. Der geplante Ersatzneubau der Marktbrücke in Bernburg hat eine wichtige Hürde genommen. Der Finanzausschuss der Stadt hat sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig dafür ausgesprochen, das Vorhaben mit Mitteln aus dem neuen Investitionsprogramm des Bundes, dem sogenannten „Sondervermögen“, zu realisieren.

 

Die Marktbrücke zählt zu den wichtigsten Verkehrsverbindungen in Bernburg. Aufgrund ihres baulichen Zustandes darf sie derzeit jedoch nur eingeschränkt genutzt werden. Um die Belastung des Bauwerks zu reduzieren, dürfen täglich lediglich elf Bus-Paare die Brücke queren. Mit dem geplanten Ersatzneubau soll die langfristige Verkehrssicherheit gewährleistet und die Infrastruktur der Stadt nachhaltig gestärkt werden.

 

Insgesamt erhält die Stadt Bernburg aus dem Bundesprogramm rund 9,84 Millionen Euro. Bereits zuvor hatte der Stadtrat 400.000 Euro für Investitionen in Schulen, die Stadtbibliothek und das Kulturlager freigegeben. Nun sollen weitere Projekte umgesetzt werden, darunter auch der Neubau der Marktbrücke.

 

Die Empfehlung des Finanzausschusses gilt als wichtiges Signal für die weitere Planung und Umsetzung. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Stadtrat. Mit dem Ersatzneubau könnte eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der kommenden Jahre in Bernburg auf den Weg gebracht werden.

 

Neben der Marktbrücke wurden weitere Investitionsvorhaben beraten. Ein Antrag aus dem Ortsteil Biendorf fand hingegen keine Mehrheit im Ausschuss.

 

Mit den geplanten Investitionen verfolgt die Stadt das Ziel, wichtige öffentliche Einrichtungen zu modernisieren und die Infrastruktur fit für die Zukunft zu machen.

 

Hinweis: Die endgültigen Beschlüsse stehen noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Stadtrates.

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