· 

Die „WSP 26 – Katharina“ wird künftig im Wasserschutzpolizeirevier Magdeburg eingesetzt

Die „WSP 26 – Katharina“ wird künftig im Wasserschutzpolizeirevier Magdeburg eingesetzt. (Foto: MI)
Die „WSP 26 – Katharina“ wird künftig im Wasserschutzpolizeirevier Magdeburg eingesetzt. (Foto: MI)

Sachsen-Anhalts Wasserschutzpolizei hat heute ein neues Streifenboot bekommen. Die Indienststellung wurde mit der Taufe des Bootes durch Ministerpräsident Sven Schulze und Innenministerin Dr. Tamara Zieschang offiziell vollzogen.

 

Die „WSP 26 – Katharina“ wird künftig im Wasserschutzpolizeirevier Magdeburg eingesetzt. Die WSP 26 ist das zweite von insgesamt drei neu beschafften Streifenbooten. Das erste Boot, die „WSP 25 – Editha“ wurde im Juni 2025 an das Wasserschutzpolizeirevier Magdeburg übergeben. Die Übergabe der „WSP 27 – Uta“ wird im Laufe des Jahres erfolgen.

 

Ministerpräsident Sven Schulze: „Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass unsere Polizei ihre Aufgaben überall zuverlässig erfüllen kann. Deshalb investieren wir konsequent in moderne Ausstattung. Die neue ‚WSP 26 – Katharina‘ steht für eine leistungsfähige Wasserschutzpolizei und für mehr Sicherheit auf Sachsen-Anhalts Gewässern.“

 

Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Das wichtigste Einsatzmittel für die Wasserschutzpolizei sind Streifenboote. Mit der neuen ‚WSP 26 – Katharina‘ wird unseren Kollegen ein weiteres modernes und zuverlässiges Einsatzmittel zur Verfügung gestellt. Die landesweit steigende Zahl der Sportboote und Wassersportgeräte lässt das Arbeitsaufkommen unserer Polizei weiter ansteigen. Mit dem neuen Polizeiboot wird die Wasserschutzpolizei dazu beitragen, dass sich die Menschen auf unseren Gewässern weiterhin sicher fühlen können.“

 

Die „WSP 26 – Katharina“ wurde für ihren Einsatz auf Sachsen‑Anhalts Gewässern mit zeitgemäßer Technik wie modernster Nautik, einem 150 Kilogramm Bergekran sowie einer Wärmebildkamera mit Zoomfunktion und Sonar ausgestattet. Das Boot verfügt über einen sparsamen linearen Zwei-Propeller-Antrieb, der mit synthetischem Dieselkraftstoff betrieben werden kann. Das knapp 15 Meter lange und 15 Tonnen schwere Schiff kann eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 50 Stundenkilometern erreichen. Die Kosten für das Boot belaufen sich auf 1,6 Millionen Euro. Neben der Überwachung der Berufsschifffahrt, insbesondere beim Transport gefährlicher Güter auf den Binnenschifffahrtsstraßen, als auch des Sportbootverkehrs kommt das Dienstboot künftig auch bei der Überwachung der Einhaltung von umweltrechtlichen Bestimmungen zum Einsatz.

 

Hintergrund:

 

Das Wasserschutzpolizeirevier im Land Sachsen-Anhalt hat Standorte in Magdeburg, Dessau-Roßlau, Haldensleben, Halle (Saale), Havelberg und Zerben. Die Wasserschutzpolizei ist zuständig für ein rund 560 Kilometer langes Netz an Bundeswasserstraßen (Elbe, Saale, Untere Havel-Wasserstraße, Mittellandkanal, Elbe-Havel-Kanal, einschließlich der Nebenkanäle) sowie für Häfen, Lade-, Lösch- und Umschlagstellen. Zum Zuständigkeitsbereich gehören zudem rund 190 Kilometer Landesgewässer, auf denen die Schifffahrt zugelassen ist, beispielsweise auch jene Abschnitte der Saale, die nicht als Bundeswasserstraße eingestuft sind sowie die Unstrut. Auch Seen mit einer Gesamtausbreitung von rund 6.500 Hektar fallen in die Zuständigkeit der Wasserschutzpolizei, beispielsweise der Arendsee, der Niegripper See, der Große Goitzschesee und der Geiseltalsee.

 

Die Wasserschutzpolizei verfügt neben Streifenbooten auch über trailerbare Mehrzweckboote sowie über Festrumpfschlauchboote.

Das könnte Sie auch interessieren: