Tourismus Sachsen-Anhalt im Aufwind

Der Sachsen-Anhalt-Tourismus ist weiter im Aufwind. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Übernachtungen 2015 auf einen neuen Höchstwert.


Der Sachsen-Anhalt-Tourismus ist weiter im Aufwind. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Übernachtungen 2015 auf einen neuen Höchstwert. Von Januar bis Dezember wurden rund 7,61 Millionen Übernachtungen gezählt – ein Plus von 2,4 Prozent zum Vorjahr. Noch stärker wuchs die Zahl der Gästeankünfte – sie legten 2015 um 4,3 Prozent auf rund 3,14 Millionen zu. Detaillierte Informationen zum Tourismusjahr 2015 und zur Entwicklung in den einzelnen Reiseregionen wird das Statistische Landesamt Mitte März vorlegen (geplant ist eine Pressekonferenz am 17. März).

 

Die aktuell verfügbaren Zahlen deuten darauf hin, dass vor allem die Altmark und die Tourismusregion Anhalt-Wittenberg im Jahr 2015 überdurchschnittlich zugelegt haben. Zwischen Januar und November stiegen in der Altmark die Ankünfte um 10,1 Prozent und die Übernachtungen um 7,9 Prozent; in Anhalt-Wittenberg lag der Zuwachs bei 7,0 Prozent bzw. 5,1 Prozent. Möllring: „Im vergangenen Jahr standen die Bundesgartenschau in Havelberg und die Cranach-Ausstellung in der Region Anhalt-Dessau-Wittenberg im Mittelpunkt des Tourismusmarketings des Landes. Die positive Entwicklung zeigt, dass wir damit den richtigen touristischen Nerv getroffen haben.“

 

Wirtschaftsminister Hartmut Möllring sagte: „2015 ist für den Tourismus in Sachsen-Anhalt ein neues Rekordjahr. Unser Bundesland wird als Reiseziel immer beliebter. Das gibt uns Rückenwind für die kommenden Jahre. Wir sind auf einem guten Weg, die Schallmauer von acht Millionen Übernachtungen wie geplant bis 2020 zu durchbrechen. Auch wenn noch nicht alle Zahlen für das Gesamtjahr 2015 bekannt sind, ist bereits jetzt klar, dass Sachsen-Anhalt bei ausländischen Gästen überdurchschnittlich zugelegt hat. Diesen positiven Trend wollen wir fortsetzen. Die anstehenden, international bedeutsamen Jubiläen zur Reformation 2017 und zum Bauhaus 2019 bieten eine große Chance dafür.“






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