Nach Brand in Biendorf: Keine Hinweise auf Brandstiftung

Als vorläufige Brandursache wird von einem technischen Defekt im Bereich des Kelleraufgangs ausgegangen. Das Gutachten selbst steht noch aus. Nachträglich Untersuchungen sind nicht geplant.

 

 


Am Donnerstag, den 07.04.2016 wurde der Brandursachenermittler am Brandobjekt eingesetzt. Unterstützung erfolgte durch den Kriminaldienst des Polizeireviers.

 

Nach Abschluss der Untersuchung liegen keine Hinweise auf eine Brandstiftung vor.

 

Als vorläufige Brandursache wird von einem technischen Defekt im Bereich des Kelleraufgangs ausgegangen. Das Gutachten selbst steht noch aus. Nachträglich Untersuchungen sind nicht geplant.

 

Im Rahmen des Löscheinsatzes kam es am späten Dienstagabend zu einem Rettungseinsatz bei einer Nachbarin, sie wurde nach vorliegenden Erkenntnissen reanimiert und in ein Krankenhaus verbracht. Dort verstarb sie wenig später. Ob es krankheitsbedingt, durch die Aufregung oder aus anderen Gründen zu dem tragischen Vorfall kam, ist polizeilich nicht bekannt.

 

Ausgangsmeldung: Am Dienstagabend, um 20:45 Uhr, wurden die Kräfte von Polizei und Feuerwehr zu einem Brand in der Straße „Unter den Linden“ in Biendorf gerufen.

 

Beim Eintreffen hatte sich das Feuer bereits auf das ganze Haus ausgeweitet. Die vier Bewohner hatten das Haus nach Auslösung des Brandmelders und anfänglichen Löschversuchen bereits verlassen. Es handelt sich um ein Reihenhaus, ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbargrundstücke konnte verhindert werden.

 

Eine Brandursachenermittlung war in der Nacht nicht möglich, wird aber zeitnah eingeleitet. Ersten vorliegenden Aussagen nach, hatte sich das Feuer aus dem Bereich des Kellers ausgebreitet.

 

Die Löscharbeiten verliefen ohne weitere Problem, das Haus ist derzeit unbewohnbar, der entstandene Schaden wird auf 100.000.-€ geschätzt, Personen kamen nicht zu Schaden.

Foto: Polizei
Foto: Polizei





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