Rückenwind e. V. Bernburg feierte 20 Jahre ambulante Straffälligenhilfe

Der 01. April 2016 war für den Rückenwind Bernburg Anlass eine Feierstunde der besonderen Art abzuhalten.


Am 01. April 1996 war es möglich geworden die Ambulante Straffälligenhilfe von offizieller Seite her, im speziellen durch das Ministerium der Justiz und Gleichstellung und durch den damaligen Landkreis Bernburg, finanziell zu unterstützen.

 

Aus diesem Anlass waren Persönlichkeiten aus Politik, Verwaltung, Institutionen, Einsatzstellen, Freunde und Gönner des Rückenwind e. V. Bernburg erschienen. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Vorstandsvorsitzenden des Rückenwinds Herrn Fiedler. Er nahm die Gäste mit prägnanten Worten auf eine rückblickende Zeitreise über das Werden des Vereins mit.

 

Frau Prof. Dr. Kolb-Janssen, Ministerin für Justiz und Gleichstellung, sprach u.a. von einer Vorreiterstellung, die der Rückenwind im Jahr 1996 eingenommen habe. War es doch das Projekt „Ambulante Straffälligenhilfe“ des Rückenwind e. V. Bernburg, welche die Grundlage für das seit 2007 gegründet Landesprojekt ZEBRA (Zentrum für Entlassungshilfe, Beratung, Resozialisierung, Anlaufstelle zur Vermittlung gemeinnütziger Arbeit) bot. In diesem Landesprojekt sind zwischenzeitlich 14 Vereine aus Sachsen-Anhalt vereinigt.

 

Sie erwähnte auch eine Episode aus den Anfängen. Aus dieser ging hervor, dass der Verein 1996 den ersten Antrag über 600 DM stellte, jedoch, für die heutige Zeit fast unvorstellbar, einen Bewilligungsbescheid über 1200 DM erhielt. Mittlerweile werden die Projekte mit ca. 120 000 € jährlich von Land und Salzlandkreis unterstützt.

 

Frau Wenzel, Leiterin des Fachdienstes für Jugend und Familie des Salzlandkreises, führte neben den Glückwünschen des Landrates Herrn Bauer aus, dass sich der Rückenwind e. V. Bernburg über die Jahre hin zu einem fachkompetenten, zuverlässigen und innovativen Partner in der Landschaft der Träger entwickelt hat. Sie freut sich auf eine weitere konstruktive Zusammenarbeit mit dem Verein.

 

Der Projektleiter der ambulanten Straffälligenhilfe, Herr Pietsch stellte im Anschluss mit interessanten Ausführungen den Inhalt des von ihm angebotenen sozialen Trainingskursen und der Anti-Gewalt-Trainings vor. Diese Kurse bzw. Trainings werden zum Großteil durch die Staatsanwaltschaften und Gerichte als Auflage an die Verurteilten gegeben.

 

Zum Abschluss der Veranstaltung sprach der Geschäftsführer Herr Strecker Dank und lobende Worte, sowohl an das Ministerium für Justiz und Gleichstellung, wie auch an den Salzlandkreis. Wertschätzende Worte und Blumen gab es für Herrn Pietsch als langjährigem Projektleiter und Frau Wolf-Schulze, welche für die Vermittlung in gemeinnützige Arbeit, Beratung und Betreuung zuständig ist.

 

Viele Glückwünsche, ehrende Äußerungen und der Wunsch nach einer Fortführung des Projektes wurden von den geladenen Gästen ausgesprochen.





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